„Die russische Landwirtschaft hat große Zukunftschancen. Mit diesem Vertrag wird modernste Landtechnik für die russischen Betriebe jetzt erschwinglicher“, erklärt Lothar Kriszun, Sprecher der Claas Konzernleitung.
Die Nachfrage nach effizienten Erntetechnologien ist laut Claas weiter stark. Aktuell werden, so Claas, in Russland nur 72 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt seien jedoch 122 Millionen Hektar für den Ackerbau geeignet.
Im Oktober 2015 hatte Claas in Krasnodar für nach Unternehmensangaben rund 120 Millionen Euro eine zusätzliche Produktionslinie in Betrieb genommen und damit das langfristige Engagement im Land nochmals bekräftigt. Die neue Produktionsfläche ist laut Claas rund neunmal so groß wie die der bisherigen Fabrik und beträgt rund 45.000 Quadratmeter. Damit steigt das Produktionsvolumen nach Unternehmensangaben auf bis zu 2.500 Mähdrescher und Traktoren pro Jahr. Die technologische Exklusivität mit einer Fertigungstiefe wie im Claas Stammwerk Harsewinkel soll künftig auch Lieferungen an branchenfremde Unternehmen erlauben. Claas startete 1992 mit dem Export von Gebrauchtmaschinen und den ersten lokalen Händlern. Es folgten die Neumaschinen und die ersten russischen Mitarbeiter, die sich um Training und Service kümmerten. 2005 wurde Claas nach eigenen Angaben das erste ausländische Landtechnikunternehmen mit eigener Produktion in Russland; damals nach Unternehmensangaben mit einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro.