Um seine globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, hat der Motorenhersteller Deutz sein Logistikkonzept in wesentlichen Kernelementen optimiert. Mehr als 260 Lieferanten und verschiedene Spediteure in aller Welt synchronisieren ihre Logistikprozesse über die auf der Cloud-Technologie basierende Deutz Logistikplattform in Echtzeit. Jeder Partner der Lieferkette verfügt gleichzeitig über alle relevanten Informationen, die für den reibungslosen Versorgungsprozess mit Zulieferprodukten von Bedeutung sind. Ergeben sich Zeitverzögerungen im Lieferprozess, benachrichtigt das System automatisch per eMail, so dass rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Da alle Prozesse elektronisch über eine Plattform laufen, entfällt die zum Teil mehrfache manuelle Erfassung und Bearbeitung von Daten. Zu den Vorteilen gehört auch die automatische Erzeugung von Barcode-Labeln, denn auf dem Weg vom Lieferanten bis zur Montagelinie kann ein einheitliches Behälter-Label verwendet werden. Innerhalb von zwei Jahren hat das Unternehmen damit nach eigenen Angaben den Durchsatz an Paletten im Wareneingang um 40 Prozent auf 1.400 Paletten am Tag steigern können.
„Durch die Standardisierung der Prozesse ist unsere Supply Chain erheblich schneller geworden. Dadurch sparen wir Kosten und können flexibler auf Kundenwünsche reagieren“, sagt Wilfried Riemann, Senior Vice President Global Operations Compact Engines bei Deutz.