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Neue Fendt Lehrwerkstatt in Asbach-Bäumenheim eingeweiht

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Am Fendt Standort in Asbach-Bäumenheim wurde kürzlich die neue Lehrwerkstatt für die Auszubildenden durch Ingrid Bußjäger-Martin (Geschäftsführerin Finanzen & IT Fendt), Jochen Gnann (Werksleiter Fendt Asbach-Bäumenheim) und Martin Paninka (Bürgermeister Asbach-Bäumenheim) eingeweiht.

Bei der Einweihung der neuen Fendt Lehrwerkstatt in Asbach-Bäumenheim (v.l.): Jochen Gnann (Leiter Fendt Werk Asbach-Bäumenheim), Ingrid Bußjäger-Martin (Geschäftsführerin Finanzen & IT Fendt), Martin Paninka (Erster Bürgermeister Stadt Asbach-Bäumenheim), Robin Kurzweg (Director HR Germany & Fendt EME).
Matthias Steib (Ausbildungsleiter Fendt Asbach-Bäumenheim, rechts) mit Anne Felbermeir (Personalleiterin Fendt Asbach-Bäumenheim).

Direkt im ersten Stock der Teilefertigung liegt seit ein paar Wochen die neue Lehrwerkstatt in Asbach-Bäumenheim und damit dort, wo die Fertigung der Kabinen und Hauben für Fendt beginnt. Der Bereich ist nach Unternehmensangaben 550 m² groß, mit großen Fenstern und freundlich in Grün- und Holztönen gehalten. Zwischen den modernen Maschinen und Arbeitsplätzen ist, so Fendt, großzügig Platz für bis zu 20 Auszubildende pro Ausbildungsjahr. Jeder Ausbildungsberuf hat laut Fendt seinen eigenen Bereich mit der passenden technischen Ausstattung von Drehmaschinen und Schweißkabinen bis zu Sicherungsschränken für Mechatroniker. Innerhalb der letzten 5 Jahre wurden nach Unternehmensangaben zahlreiche Maschinen erneuert, wie zum Beispiel die Fräsmaschine oder die Drehmaschine, um die Ausbildung noch besser auf die aktuellen Anforderungen in der Fertigung und Produktion am Standort auszurichten. In den kommenden Jahren sollen kontinuierlich weitere neue Technologien in die Ausbildung integriert werden.

„Die Auszubildenden bei Fendt durchlaufen etwa 15 unterschiedliche Abteilungen von der Kunststofffertigung über die Montage bis hin zu unserer Abteilung für Qualität. Sie arbeiten bereits ab dem zweiten Lehrjahr etwa 40 Prozent ihrer Zeit aktiv im Werk mit“, erläutert Ingrid Bußjäger-Martin, Geschäftsführerin für Finanzen und IT Fendt, die breite Ausbildung. „Unsere Lehrwerkstatt ist nun im Zentrum unserer Produktion hier am Standort angekommen. So erleben die Auszubildenden von Tag eins die typischen Abläufe genau wie unsere Kultur und den Fendt Geist. Die Ausbildung prägt und bildet die Basis für die gesamte weitere berufliche Laufbahn. Die hohe Abschlussquote und die Tatsache, dass die meisten Auszubildenden uns weiterhin treu bleiben, bestätigen unseren Ansatz."

Die Auszubildenden erlernen in der neuen Lernwerkstatt praktische und theoretische Kenntnisse für ihren weiteren Berufsweg. Am Standort in Asbach-Bäumenheim werden sechs unterschiedliche Ausbildungen angeboten: Industriemechaniker/-in, Mechatroniker/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik, Konstruktionsmechaniker/-in Schweißtechnik sowie Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Montage.

„Die heutigen Ausbildungen umfassen Kenntnisse von der klassischen Metallbearbeitung über Fähigkeiten im Bereich Programmierung bis hin zu Robotik, erklärt Ausbildungsleiter Matthias Steib. „Durch moderne Fertigungs- und Montageverfahren ist der Anteil der körperlichen Belastung stark zurückgegangen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir gewöhnlich mindestens eine junge Frau pro Jahrgang in diesen technischen Berufen ausbilden.“ Zudem bietet der Standort nach Unternehmensangaben verschiedene Kurse zum Thema Bewegung und Gesundheit und Erste-Hilfe an, unterstützt bei der Prüfungsvorbereitung und organisiert Ausflüge, wie beispielsweise einen Austausch mit den Auszubildenden anderer Fendt Werke, wie Marktoberdorf.

Seit 1976 werden im Fendt Werk in Asbach-Bäumenheim die markanten Hauben und Kabinen für Fendt Maschinen produziert. Im Zuge des Projektes Fendt Ahead im Jahr 2012 arbeiten die Werke in Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim in einem Werkeverbund eng verzahnt. So werden die Hauben und Kabine just-in-time und just-in-sequence passend zur Traktorenproduktion auf dem Montageband in Marktoberdorf produziert und angeliefert. In den letzten Jahren wurden nach Unternehmensangaben am Standort verschiedene Investitionsprojekte umgesetzt, unter anderem in neue Laserschnitttechnologie und in die Kunststofffertigung.

Quelle: AGCO GmbH (www.fendt.com)

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