• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

Grammer steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2014

von und

Mit einem Umsatzanstieg von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat die Grammer AG nach eigenen Angaben das erste Halbjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen. Der Zulieferer für Nutzfahrzeug-Sitzsysteme und Automobil-Interieur gibt bekannt, er erwirtschaftete insgesamt 669,6 Millionen Euro (Vj. 642,5) und erreichte diesen Anstieg trotz negativer Wechselkurseffekte, die den Halbjahresumsatz mit rund 21 Millionen Euro beeinflussten.

Obwohl das operative Ergebnis durch umfangreiche Aktivitäten für die Verlagerung, Optimierung oder Erweiterung diverser Produktionsstätten weltweit erwartungsgemäß beeinträchtigt wurde, konnte das EBIT nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr sogar leicht auf 30,9 Millionen Euro (Vj. 30,1) gesteigert werden, die EBIT-Rendite lag mit etwa 4,6 Prozent (Vj. 4,7) auf Vorjahresniveau.

„Dass wir trotz dieser hohen Vorleistungen das EBIT im ersten Halbjahr steigern konnten, verdeutlicht unsere aktuell gute globale Aufstellung und die hohe Akzeptanz unserer Produkte im Markt. Mit der erfolgreichen Umsetzung der Optimierungs- und Erweiterungsprojekte im Jahr 2014 schaffen wir nun die Voraussetzungen für nachhaltiges profitables Wachstum im Grammer Konzern“, erläutert Hartmut Müller, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG.

Eine überproportionale Verbesserung verzeichnete Grammer beim Nettoergebnis, das 18,3 Millionen Euro (Vj. 17,3) betrug und damit um 5,8 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert lag. In der Einzelbetrachtung des zweiten Quartals 2014 weist das Unternehmen einen Umsatz von 338,8 Millionen Euro (Vj. 334,1), ein EBIT von 16,1 Millionen Euro (Vj. 16,3) und ein Nettoergebnis von 9,7 Millionen Euro (Vj. 9,3) aus.

Die Kerngeschäftsfelder Kopfstützen sowie Konsolen/Armlehnen trugen nach Konzernangaben gleichermaßen zum erfreulichen Umsatzzuwachs im Segment Automotive bei. Insgesamt verbuchte Grammer in den ersten sechs Monaten im Segment Automotive einen Umsatzanstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 427,9 Millionen Euro (Vj. 406,1).

Das Segment-EBIT belief sich, so Grammer weiter, auf 15,1 Millionen Euro (Vj. 17,8) und lag damit erwartungsgemäß unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die EBIT-Rendite betrug 3,5 Prozent (Vj. 4,4). Die laufenden Optimierungen der Fertigungsstrukturen in Osteuropa sowie die Kapazitätserweiterungen und Produktanläufe weltweit führten wie geplant zu entsprechenden Belastungen im ersten Halbjahr und werden auch im weiteren Jahresverlauf das operative Ergebnis beeinflussen.

Die Geschäftsfelder im Segment Seating Systems, in dem Grammer Sitzsysteme für Lkw und Bahn sowie für Land- und Baumaschinen produziert, entwickelten sich laut Grammer im Berichtszeitraum aufgrund der unterschiedlichen Marktsituationen weiterhin uneinheitlich. Insgesamt konnte Grammer nach eigenen Angaben ein leichtes Umsatzplus von 2,8 Prozent auf 253,0 Millionen Euro (Vj. 246,1) erzielen und verbesserte gleichzeitig die Profitabilität erneut sehr deutlich: Mit 21,8 Millionen Euro (Vj. 18,3) lag das Segment-EBIT um fast 20 Prozent höher als im Vorjahr. Die EBIT-Rendite stieg entsprechend um 1,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent (Vj. 7,5).

Die Investitionen im Grammer Konzern lagen, wie Grammer mitteilt, im Berichtszeitraum mit 21,8 Millionen Euro plangemäß deutlich über dem Vorjahresniveau (Vj. 15,5). Im Wesentlichen wurden die Mittel im Bereich Automotive in den Ausbau von Fertigungskapazitäten in allen Regionen und für Maßnahmen zur Optimierung der Fertigungsstrukturen in Osteuropa investiert.

Das Eigenkapital der Grammer Gruppe erhöhte sich nach Unternehmensangaben zum Berichtsstichtag auf 228,6 Millionen Euro (Vj. 222,2), die Eigenkapitalquote lag mit rund 28 Prozent über dem Vorjahresniveau (Vj. 27). Die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2014 betrug 122,4 Millionen Euro (Vj. 102,1) und die Verschuldungsquote (Gearing) stieg entsprechend auf 54 Prozent (Vj. 46).

Grammer erwartet, dass die zahlreichen Optimierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in den Werken in China, Nord- und Südamerika sowie Osteuropa die operativen Ergebnisse insbesondere im Bereich Automotive erwartungsgemäß auch im weiteren Jahresverlauf beeinflussen werden. Insgesamt beurteilt Grammer die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2014 weiterhin positiv.

Beim Umsatz erwartet das Unternehmen eine spürbare Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf über 1,3 Milliarden Euro. Trotz planmäßiger Vorleistungen in Höhe von rund 7 bis 10 Millionen Euro im Gesamtjahr 2014 erwartet der Grammer Konzern ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe des Vorjahres.

Quelle: GRAMMER AG (www.grammer.de)

Diesen Artikel teilen:

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!

#Grammer