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Heinrich Strautmann verstorben

von und

Am 16.03.2014 verstarb Dipl.-Ing. Heinrich Strautmann, der Seniorchef des Landmaschinenherstellers B. Strautmann & Söhne GmbH u. Co. KG, nach längerer Krankheit. Erst vor etwa 10 Jahren schied Heinrich Strautmann aus der Geschäftsführung des Unternehmens, das er mit seinen beiden Brüdern Hermann und Bernhard aufgebaut hatte, aus und zog sich in den Ruhestand zurück. Interessiert begleitete er von dort weiterhin das Unternehmen und stand mit Rat und Tat zur Verfügung.

Am 16.03.2014 verstarb Dipl.-Ing. Heinrich Strautmann, der Seniorchef des Landmaschinenherstellers B. Strautmann & Söhne GmbH u. Co. KG, nach längerer Krankheit.

Heinrich Strautmann, geboren am 26.03.1928, entwickelte schon früh durch das Unternehmen seines Vaters, das landwirtschaftliche Gerätschaften (vorwiegend Handschlepprechen, Kartoffelquetschen sowie Rüben- und Strohschneider) herstellte und überregional verkaufte, Interesse an technischen Fragestellungen.

Nach Abitur am Gymnasium Laurentianum in Warendorf und dem Studium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen, das er 1954 mit dem Titel des Diplomingenieurs im Fachbereich Maschinenbau abschloss, trat Heinrich Strautmann in das elterliche Unternehmen ein und führte es mit seinen beiden Brüdern weiter.

Als ersten großen Wurf entwickelte das Unternehmen einen Stalldungstreuer mit Seitenlader, der einen großen Beitrag zur Mechanisierung der Landwirtschaft leistete und die Firma Strautmann auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt machte. Während Heinrich Strautmann zunächst die Konstruktion und Entwicklung begleitete, orientierte sich seine berufliche Tätigkeit später stärker in vertriebliche und kaufmännische Aufgabenstellungen. Heinrich Strautmann baute nicht nur die deutsche Vertriebsmannschaft auf, sondern expandierte das Vertriebsnetz weiter in den europäischen Raum. Dieses Vertriebsnetz ermöglichte Strautmann eine schnelle Marktdurchdringung mit dem Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre in das Programm aufgenommenen Ladewagen. Den dritten Expansionsschritt und die endgültige Festigung des Vertriebs im europäischen Ausland erfuhr Strautmann mit der Einführung der Siloblockschneider, von denen Strautmann nach eigenen Angaben jährlich bis zu 8.000 Stück baute.

In der Branche schätzte man Heinrich Strautmann als Wettbewerber und als Persönlichkeit. Während seiner aktiven Zeit in der LAV (Landmaschinen- und Ackerschlepper-Vereinigung), die später als eine Fachgemeinschaft in den Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus aufgegangen ist, war er über mehrere Jahre Mitglied des Vorstandes, weiterhin gehörte auch die Mitarbeit im Vorstand des VDMA Nord zu seinen vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten.

Familie, Gesellschafter, Geschäftsführung und Belegschaft der Strautmann-Unternehmen in Bad Laer und Lwówek (Polen) haben Abschied von Heinrich Strautmann genommen und werden das Lebenswerk dieses engagierten Familienunternehmers in seinem Sinne weiterführen.

Quelle: B. Strautmann & Söhne GmbH & Co. KG (www.strautmann.com)

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