Nun können nach Unternehmensangaben zur Realisierung der Ausbau- und Investitionsmaßnahmen an den beiden Standorten Finanzierungszuschüsse der IFC (International Finance Corporation) in Anspruch genommen werden. Diese Um- und Ausbaumaßnahmen sind Teil der Aktivitäten von SDF, sich auf eine weitere Expansion in den Schwellenmärkten vorzubereiten.
Die IFC als Finanzinstitution ist Teil der Weltbankgruppe, deren Ziel die Förderung und Unterstützung privatwirtschaftlicher Aktivitäten und Investitionen in Schwellenländern ist. Dabei sieht die IFC wie auch die Weltbank ihre Mission darin, es allen Völkern zu ermöglichen, dem Armutskreislauf zu entkommen und durch Investitionen in den Aufbau einer prosperierenden Privatwirtschaft die Lebensqualität der Bevölkerung insgesamt zu verbessern.
Die der SDF-Gruppe gewährten Mittel in Höhe von 22 Millionen Euro – 10 Mio. € für den Standort Zupanja; 12 Mio. € für Ranipet – stellt der IFC im Rahmen wirtschaftlicher Aufbaumaßnahmen für Projekte in strategisch wichtigen Sektoren wie zum Beispiel der landwirtschaftlichen Mechanisierung zur Verfügung. Die Projekte von SDF leisten, so das Unternehmen, einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit, da sie die Verfügbarkeit von Landmaschinen in den Schwellenländern und folglich die landwirtschaftliche Produktivität erhöhen helfen.
„Wir sind sehr stolz darauf, eine Beziehung mit einem so bedeutenden Partner wie IFC in den Schwellenländern aufzubauen“, kommentiert Lodovico Bussolati, CEO der SDF-Gruppe, die Vergabe. „Der Ausbau der Produktionsstandorte in den Schwellenländern, in denen die Landwirtschaft als Motor einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung von herausragender Bedeutung ist, ist ein vorrangiges Ziel unserer Unternehmensgruppe.“
Besondere Aufmerksamkeit beim Ausbau der Werke schenkt SDF nach eigenen Angaben der Arbeitssicherheit und der Fertigungsqualität. Daher wurden laut SDF der individuelle Arbeitsschutz verbessert und die Umweltbelastung durch die Produktionsanlagen signifikant verringert. Darüber hinaus wurden diese Initiativen in das Produktions- und Sicherheitssystem der SDF-Gruppe eingegliedert und so laut SDF auf den Standard europäischer Werke angehoben.
In den nächsten fünf Jahren sind von SDF nach Unternehmensangaben insgesamt Investitionen in Höhe von 60 Millionen Euro für die Standorte in Kroatien und Indien vorgesehen.