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John Deere erzielt Rekordergebnis von 763 Millionen US-$ im zweiten Quartal

von und

Wie Deere & Company mitteilte, hat das Unternehmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (30.04.2008) einen Gewinn von 763,5 Millionen US-$ (623,6 Millionen US-$) bzw. US-$ 1,74 (US-$ 1,36) je Aktie erzielt. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis von 1,133 Milliarden US-$ (862,3 Millionen US-$) bzw. von US-$ 2,56 (US-$ 1,88) je Aktie. Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im zweiten Quartal auf 8,097 Milliarden US-$ bzw. im ersten Halbjahr auf 13,298 Milliarden US-$ um jeweils 18 % an. Dabei beliefen sich die Umsätze der Maschinensparten im zweiten Quartal auf 7,469 Milliarden US-$ (6,266 Milliarden US-$) bzw. 11,999 Milliarden US-$ (10,081 Milliarden US-$) im Halbjahr.

„Die günstigen Rahmenbedingungen in der weltweiten Landwirtschaft treiben die Ergebnisse des Unternehmens selbst in Zeiten einer Abschwächung der US-Konjunktur auf Rekordhöhe. „Unsere fortschrittlichen Produkte, die den weltweit wachsenden Bedarf an leistungsfähiger Landtechnik decken, sorgen spürbar für gute Ergebnisse und bieten einer weltweit wachsenden Kundschaft John Deere Qualität und echte Wertschöpfung“, bemerkte dazu der Deere & Company Verwaltungsratsvorsitzende Robert W. Lane. „Alle unsere Geschäftszweige profitieren von der konsequenten Umsetzung unserer Pläne, ein grundlegend widerstandfähigeres Unternehmen zu schaffen. So haben auch unsere nicht-landwirtschaftlichen Sparten trotz der schwachen Konjunktur in den Vereinigten Staaten solide Gewinne erwirtschaftet, während gleichzeitig unsere Gesamtergebnisse auf Rekordkurs weiter voran getrieben werden.“

Sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr wuchsen die weltweiten Maschinenumsätze um 19 % (Sparte Landmaschinen 34 %), wobei sich günstige Umrechnungskurse und Preisänderungen mit 8 % im Quartal bzw. 7 % im Halbjahr auswirkten. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Maschinenumsätze im zweiten Quartal um 6 % bzw. um 7% im ersten Halbjahr. Dagegen wuchsen die Umsätze außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas im zweiten Quartal um 46 % bzw. um 42 % im Halbjahr, wobei sich die Umrechnungskurse im Quartal mit 14 % bzw. 13 % im Halbjahr vorteilhaft auf die Ergebnisse auswirkten.

Im zweiten Quartal erwirtschafteten die Maschinensparten des Konzerns einen Betriebsgewinn von 1,102 Milliarden US-$ (829 Millionen US-$) bzw. von 1,559 Milliarden US-$ (1,099 Milliarden US-$) im ersten Halbjahr; der Betriebsgewinn der Sparte Landmaschinen erreichte 782 Millionen US-$ (487 Millionen US-$) im zweiten Quartal bzw. 1,114 Milliarden US-$ (624 Millionen US-$) im Halbjahr. Die Steigerungen beruhten dabei in erster Linie auf höheren Verkaufs- und Produktionsmengen sowie auf der Durchsetzung besserer Preise, wogegen sich gestiegene Verkaufs- und Verwaltungskosten sowie höhere Rohstoffkosten nachteilig auf das Ergebnis auswirkten. Außerdem belastete ein höherer effektiver Steuersatz die Ergebnisse der Maschinensparten in beiden Berichtszeiträumen.

Die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände beliefen sich am Ende des zweiten Quartals auf 8,200 Milliarden US-$ (6,970 Milliarden US-$) und entsprachen damit 35 % (34 %) des Umsatzes der letzten 12 Monate.

Der Finanzdienstleistungsbereich erwirtschaftete im zweiten Quartal wie auch im Vergleichzeitraum des Vorjahres einen Gewinn von 86,4 Millionen US-$ bzw. von 184,1 Millionen US-$ (174,6 Millionen US-$) im ersten Halbjahr. Während das Ergebnis des zweiten Quartals Vorjahreshöhe erreichte, wirkten sich ein gewachsener Finanzierungsbestand und höhere Einnahmen aus der Ernteversicherung positiv auf die Resultate des ersten Halbjahres aus. Dagegen schmälerten gestiegene Zinsaufwendungen infolge einer höheren Fremdkapitalquote, höhere Verkaufs- und Verwaltungskosten sowie niedrigere Erträge beim Verkauf von Forderungen dessen Ergebnis.

Sowohl im Geschäftsjahr 2008 als auch im dritten Quartal werden die Maschinenumsätze des Unternehmens voraussichtlich um etwa 20 % wachsen. Dabei werden Umrechnungskurse im Geschäftsjahr mit 5 % und im dritten Quartal mit 4 % zu Buche schlagen. Deere & Company rechnet mit einem Gewinn von 2,2 Milliarden US-$ im laufenden Geschäftsjahr bzw. von 550 - 575 Millionen US-$ im dritten Quartal. Stark steigende Rohstoffkosten und die Verfügbarkeit verschiedener Teile und Komponenten werden sich voraussichtlich im zweiten Halbjahr auf das Geschäft auswirken. Begünstigt durch die anhaltend starke Konjunktur der weltweiten Landwirtschaft dürften sich die Umsätze mit John Deere Landmaschinen 2008 um etwa 35 % erhöhen. Das schließt einen etwa 7 %igen Umsatzzuwachs aufgrund der Währungsumrechnung mit ein. Angeführt von Großtraktoren und Mähdreschern werden die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada im Geschäftsjahr um etwa 20 % ansteigen. In Westeuropa werden die Umsätze der Branche im Geschäftsjahr voraussichtlich um 3-5 % wachsen. Höhere Umsatzzuwächse werden in Zentraleuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) einschließlich Russland erwartet, wo die Nachfrage nach leistungsfähiger Landtechnik rasch ansteigt. Die südamerikanischen Märkte befinden sich mit einem voraussichtlichen Umsatzwachstum von 30 % auch 2008 weiterhin im Aufwind. Trotz allgemein günstiger Rahmenbedingungen in der Region könnten Unsicherheiten bezüglich staatlich geförderter Finanzierungsprogramme in Brasilien und eine in Argentinien erhobene Exportsteuer für landwirtschaftliche Produkte die Landmaschinennachfrage beeinträchtigen. Jedoch sollten ein erweitertes Produktangebot und zusätzliche Fertigungskapazitäten bei Traktoren in Brasilien sowie die steigende Nachfrage nach Zuckerrohrerntemaschinen zur Umsatzsteigerung beitragen. Deutlich höhere Umsätze im Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen auch auf den asiatischen Märkten, wie etwa in Indien und China, sowie in Australien, wo sich die Lage der Landwirtschaft wieder deutlich verbessert.

„Die guten Ergebnisse von Deere & Company beruhen auch weiterhin auf der Konzentration auf diszipliniertes Wachstum und den Maßnahmen der Gesellschaft, Kunden in aller Welt zu gewinnen“, fügte Lane hinzu. „Wir tätigen die erforderlichen Investitionen, um in allen Geschäftsfeldern einen wachsenden Kundenstamm zu bedienen und der weltweit wachsenden Nachfrage zu entsprechen.“ Im abgelaufenen Quartal gab das Unternehmen eine Kapazitätserweiterung bei der Produktion leistungsstarker Traktoren in den USA bekannt, kündigte die Verstärkung seiner Präsenz in Russland an und beteiligte sich in einem Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Baumaschinen in China. „Wir glauben, dass sich das Unternehmen in einer sehr guten Ausgangsposition für weiteres Wachstum befindet, einen hohen Cashflow erzeugen und seinen Aktionären bis weit in die Zukunft hinein echten Mehrwert bieten kann".

Quelle: Deere & Company European Office (www.johndeere.de)

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