• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

Kurzarbeit am Standort Alpen: Lemken reagiert auf angespannte Marktlage

von

Die Rahmenbedingungen in der Agrartechnikbranche bleiben herausfordernd. Weltweite politische Unsicherheiten, angespannte Handelsbeziehungen, steigende Kosten in der Landwirtschaft sowie eine verhaltene Investitionsbereitschaft der landwirtschaftlichen Betriebe und Lohnunternehmen wirken sich weiterhin auf die Nachfrage in den internationalen Märkten aus. Lemken begegnet nach eigenen Angaben dieser Entwicklung und passt die Kapazitäten am Standort Alpen vorübergehend an die aktuelle Auftragslage an.

Lemken passt die Kapazitäten am Standort Alpen vorübergehend an die aktuelle Auftragslage an.

„Wir erleben weiterhin ein sehr anspruchsvolles Marktumfeld, in dem viele externe Faktoren die Investitionsentscheidungen unserer Kunden beeinflussen“, erklärt Klaus Kuhl, Chief Financial Officer von Lemken. „Deshalb handeln wir jetzt, um unsere Strukturen zu stabilisieren und unsere Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern.“

Um den Herausforderungen zu begegnen, hat das Familienunternehmen nach eigenen Angaben bereits umfangreiche Sparmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen eingeleitet. Als eine weitere Maßnahme führt Lemken am Standort Alpen Kurzarbeit ein. Die entsprechende Betriebsvereinbarung wurde unterzeichnet, die Kurzarbeit ist für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2026 geplant. Der Standort Haren (Kompetenzzentrum Sätechnik) ist von der Regelung ausgenommen.

Aktuell ist laut Lemken geplant, die Arbeitszeit am Standort Alpen um einen Tag pro Woche zu reduzieren. Die Planung erfolge monatlich und ermögliche es dem Unternehmen, flexibel auf Veränderungen der Auftragslage zu reagieren. Die Service- und Ersatzteilabteilungen von Lemken bleiben nach Unternehmensangaben für die Kundschaft weiterhin vollständig erreichbar. Auch die Lieferfähigkeit in den relevanten Bereichen werde durch die angepasste Planung bestmöglich abgesichert.

„Wir wissen, dass Kurzarbeit für unsere Mitarbeiter eine spürbare Veränderung bedeutet“, so Kuhl weiter. „Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Instrument, um frühzeitig und verantwortungsvoll auf die aktuelle Situation zu reagieren. Unser Ziel ist es, Beschäftigung zu sichern und Lemken solide durch diese Marktphase zu führen.“

Lemken blickt trotz der angespannten Marktlage zuversichtlich nach vorn. Mit der frühzeitigen Anpassung der Kapazitäten schafft das Familienunternehmen nach eigenen Angaben die Grundlage, um flexibel auf die weitere Entwicklung der Märkte zu reagieren und langfristig gut aufgestellt zu bleiben.

Quelle: LEMKEN GmbH & Co. KG (www.lemken.com)

Diesen Artikel teilen:

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!

#Lemken