Der Grünlandbereich ist laut Pöttinger mit 61 Prozent in der Sparte Landtechnik der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit rund 25 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte nach Unternehmensangaben im Grünlandbereich ein Plus von gut 2 Prozent erzielt werden, in der Bodenbearbeitung entwickelte sich der Umsatz gleich gut wie im Vorjahr. Das Original-Ersatzteile-Geschäft sorgte nach Unternehmensangaben im Vergleich zum Vorjahr für ein Plus von rund 10 Prozent. Hierzu trug laut Pöttinger vor allem das Konzept der langfristigen Verfügbarkeit von Ersatzteilen bei.
Trotz eines schwierigen Marktumfeldes ist es Pöttinger nach eigenen Angaben gelungen, seinen Umsatz erneut zu steigern. Ausschlaggebend für das Wachstum war neben Produktinnovationen laut Pöttinger der kontinuierliche Ausbau der Internationalisierung. Überdurchschnittlich stark entwickelten sich nach Unternehmensangaben die Exportmärkte Polen, Frankreich, Schweiz, Australien und die USA. Internationale Märkte sind zentral für den Erfolg von Pöttinger: die Exportquote von rund 86 Prozent und ein aus internationalem Vertrieb erwirtschafteter Umsatz von rund 276 Mio. Euro zeigt laut Pöttinger eindrucksvoll die Bedeutung. Rund 65 Prozent des Landtechnik-Umsatzes werden nach Unternehmensangaben in den sechs Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien, Schweiz und Polen erzielt. Die Top-5-Umsatzzuwachsländer in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind laut Pöttinger Polen, Frankreich, Schweiz, Australien und die USA. Neben Deutschland mit rund 22 Prozent, stellt Frankreich mit 12 Prozent Anteil am Gesamtumsatz nach Unternehmensangaben einen der größten und wichtigsten Einzelmärkte dar. In Polen konnte laut Pöttinger ein Plus von 14 Prozent erzielt werden, in Frankreich ein Plus von fast 7 Prozent, in der Schweiz ein Plus von über 9 Prozent und in Italien von knapp 10 Prozent. Deutschland entwickelte sich seitwärts und blieb im Umsatz nach Unternehmensangaben fast gleich zum Vorjahr (Plus 1 Prozent), leicht rückläufig dagegen war Tschechien. Mit knapp 15 Prozent plus entwickelte sich die Region USA laut Pöttinger sehr positiv, ebenso wie Australien, das sogar ein Plus von über 50 Prozent verzeichnen konnte.
Der Heimmarkt Österreich ist laut Pöttinger mit einem Gesamtumsatzanteil von rund 14 Prozent nach wie vor neben Deutschland und Frankreich einer der stärksten Einzelmärkte. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz aufgrund der herausfordernden Bedingungen nach Unternehmensangaben leicht zurück.