Durch die Konzentration der Produktion auf einen Standort soll laut Deutz AG die Produktivität erhöht und die Fixkostenbelastung reduziert werden können. Synergien sollen sich nach Unternehmensangaben hierbei im Wesentlichen durch die Nutzung der Infrastruktur des Werkes Ulm sowie durch Synergien in den Overhead-Bereichen ergeben.
„Der Beschluss, unser Werk in Übersee in das Ulmer Werk zu integrieren, ist uns nicht leicht gefallen. Aber mit der Konzentration der Austauschmotoren in Ulm schaffen wir die Basis für unsere Wachstumsstrategie im Xchange- und Service-Bereich. Deshalb ist dies aus strategischer Sicht für das Unternehmen die richtige Entscheidung“, so Deutz Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Leube.
Betroffen sind von der Schließung des Standortes laut Deutz AG 157 Beschäftigte. Deutz Vorstand und Betriebsrat werden nach Unternehmensangaben für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Interessensausgleich und Sozialplan erarbeiten.
„Es ist unser Ziel, möglichst viele Mitarbeiter für einen Arbeitsplatz in Ulm zu gewinnen. Dazu werden wir mit dem Betriebsrat auf die Situation zugeschnittene Arbeitszeitmodelle erarbeiten und einen finanziellen Ausgleich für z.B. Zweitwohnsitz und Fahrtkosten anbieten“, so Dr. Margarete Haase, Vorstand für Finanzen, Personal und Investor Relations.
Die Verlagerung des Austauschmotorenwerkes von Übersee nach Ulm wird laut Deutz AG bis Ende 2015 stufenweise erfolgen.