Max Eyth verstand es wie kein anderer, diese Technik zu beherrschen, zu perfektionieren und durch persönlichen Einsatz in Ägypten, Nordamerika, Russland und Europa für seinen Dienstherren Fowler zu verkaufen. Gerade Ägypten hat ihn aber auch inspiriert, in zahlreichen Skizzen und Aquarellen seine Eindrücke festzuhalten, denn Kameras gab es noch nicht. Zwölf ausgewählte Eyth-Bilder werden großformatig in der Sonderschau gezeigt, in einer nachempfundenen, ägyptischen Pyramide laufen Filme über den Maschineneinsatz.
Ergänzt wird die Sonderschau mit 18 Exponaten aus der nachfolgenden Historie der Bodenbearbeitung. Dazu gehören natürlich ein Lanz Bulldog ebenso wie ein Raupen-Stock, ein Hanomag-Kettenschlepper, ein früher Deutz-Diesel oder ein Schlüter-Traktor. Am Schluss dieser landwirtschaftlichen Fossilien steht ein Weltenbummler der Neuzeit.
Zur Sonderschau gehören auch zahlreiche landwirtschaftliche Modelle, die von Sammlern in Vitrinen präsentiert werden. Darüber hinaus zeichnet ein Maler Oldtimer-Traktoren, an einem älteren Fahrzeug wird kräftig geschraubt, und Fachliteratur gibt es an zwei Ständen.
Die Sonderschau „Historische Landtechnik“ findet in der Halle 16, Stand D 46, statt.