Neben politischen Rahmenbedingungen zählen die technologischen Herausforderungen zur Netzintegration zu den Schwerpunkten der Konferenz. In weiteren Plenarsitzungen stellen internationale Experten Pilotprojekte intelligenter Stromnetze in Modellregionen (sogenannte Smart Grids), zukünftige Szenarien bei einem Anteil erneuerbarer Energien von bis zu 80 Prozent sowie neue Normen und Testmethoden vor.
„Die deutschen Klimaschutzziele lassen sich nur erreichen, wenn die Energieversorgung transformiert wird“, sagt der Konferenz-Vorsitzende Philipp Strauß vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik. „Mit der 5. Integrationskonferenz schauen wir über den Tellerrand und bringen erstmals alle Beteiligten der Energiebranche an einen Tisch.“
Zu den Referenten zählen neben Energieversorgern, Politikern und Anlagenbetreibern auch Repräsentanten von Energieagenturen, der Europäischen Kommission sowie von Forschungs- und Prüfinstituten aus Europa, Asien, Australien und Amerika. Mit Diskussionsrunden, Kurzpräsentationen, Workshops und begleitenden Ausstellungen schafft der Veranstalter zusätzliche Plattformen für den internationalen Erfahrungsaustausch.
Die Internationale Konferenz zur Integration erneuerbarer und dezentraler Energieerzeuger (International Conference on the Integration of Renewable Energy Sources and Distributed Energy Resources) richtet sich an Entscheidungsträger der Energiebranche. Seit ihrem Start 2004 in Brüssel fand sie alle zwei Jahre in einem anderen Land statt. Schirmherr der 5. Internationalen Integrationskonferenz ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Weitere Informationen, Anmeldeformulare und das detaillierte Programm stehen im Internet unter www.conference-on-integration-2012.com zur Verfügung.