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Autonome Transportlösung für Sonderkulturen: Kioti zeigt Transportroboter-Prototyp RT100

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Mit dem RT100 präsentierte Kioti auf der Agritechnica 2025 den Prototyp eines autonomen Transportroboters, der gezielt für den Einsatz im Obst- und Gemüsebau, im Weinbau sowie in weiteren Sonderkulturen konzipiert wurde. Der in Deutschland erstmals gezeigte Prototyp ist weniger als visionäres Konzept zu verstehen, sondern als technisch klar umrissene Plattform für automatisierte Transport- und Arbeitsprozesse unter praxisnahen Bedingungen.

Der Kioti Prototyp RT100, ein autonomer Transportroboter, wurde für den Einsatz im Obst- und Gemüsebau, im Weinbau sowie in weiteren Sonderkulturen konzipiert.

Im Zentrum des Kioti RT100 steht ein elektrisch angetriebener Allradantrieb mit vier Einzelmotoren à 800 W, ergänzt durch spezifische Leistungsabgriffe für Zusatzanwendungen. So stehen laut Datenblatt für eine Gebläsespritze bis zu 3.000 W zur Verfügung, während ein optionales Mähwerk mit 3×1.000 W betrieben werden kann. Die Energieversorgung erfolgt über ein 48-V-System mit einer Kapazität von 2×30 Ah respektive 2.880 Wh, wobei die maximale Ladedauer mit bis zu 4 h angegeben ist. Damit positioniert sich der RT100 klar im Segment kompakter, energieeffizienter Arbeitsplattformen.

Auch in Bezug auf die Geländegängigkeit zeigt der Transportroboter RT100 eine auf den Feldeinsatz abgestimmte Auslegung. Eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 8 km/h sowie die Fähigkeit, Steigungen von bis zu 30 % zu bewältigen, deuten auf eine robuste Antriebsauslegung hin. Die kompakten Abmessungen (L: 1.668 mm, B: 1.226 mm, H: 1.116 mm) und ein Wenderadius von 1.550 mm ermöglichen den Einsatz auch in beengten Strukturen, wie sie insbesondere im Weinbau typisch sind.

Funktional ist der RT100 als multifunktionale Transport- und Arbeitsplattform ausgelegt. Die Transportmulde mit einer Nutzlast von bis zu 200 kg verfügt über eine Hebe- und Kippfunktion (Aushebehöhe: 520 mm, Kippwinkel: 40,3°), wodurch Be- und Entladeprozesse mechanisch unterstützt werden. In Kombination mit dem Gebläsespritzenaufbau kann der Roboter zudem Pflanzenschutzmaßnahmen autonom durchführen, während ein angebautes Mähwerk die Einsatzbreite erweitert und die Auslastung erhöht.

Mit einem Eigengewicht von 350 kg und einer zusätzlichen Zuladungskapazität von bis zu 250 kg für Sprühanwendungen bleibt der Kioti RT100 innerhalb eines Rahmens, der sowohl Mobilität als auch funktionale Flexibilität gewährleistet. Der technische Ansatz folgt dabei einer modularen Logik: Statt spezialisierter Einzelmaschinen wird eine Plattform bereitgestellt, die unterschiedliche Arbeitsgeräte integriert und so mehrere Aufgabenbereiche abdeckt.

Quelle: ltm-ME, Bild: ltm-KE

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