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Die CASE IH Puma Familie bekommt Zuwachs im unteren Leistungsbereich

von und

Nur wenige Monate nach der erfolgreichen Markteinführung des neuen PUMAs erweitert CASE IH bereits die neueste Baureihe. Zur Agritechnica wird die PUMA-Familie um den PUMA 125, 140 und 155 nach unten – im Leistungsbereich von 126 bis 158 PS – abgerundet.

Mit drei neuen Schleppermodellen mit 126 bis 158 PS rundet CASE IH die PUMA-Baureihe nach unten ab.
Für die kleine PUMA-Baureihe stehen insgesamt vier verschiedene Getriebevarianten für verschiedene betriebsindividuelle Einsatzbedingungen zur Auswahl.

„Wir haben uns für diese schnelle Modell-Erweiterung entschieden, da vor allem im Leistungsbereich bis 150 PS Allroundtraktoren mit hoher Leistung und flexiblen Einsatzmöglichkeiten nachgefragt werden. Der neue PUMA ersetzt die bisherigen Maxxum Modelle mit mehr Leistung und deutlich mehr Produktivität“, so Christian Huber vom CASE IH Produktmarketing im österreichischen St. Valentin, wo die gesamte Baureihe auch produziert wird.

Alle neuen PUMA-Traktoren werden mit einem 6,7 Liter sechs Zylinder Common Rail-Motor angetrieben. Zur Standardausstattung gehört ein modernes Motorleistungsmanagement, welches bei Bedarf bis zu 25 PS mehr Leistung, zum Beispiel für schwere Zapfwellen- und Transportarbeiten, bietet. Bei den modernen Common Rail-Dieselmotoren steht das maximale Drehmoment schon bei niedrigen Motordrehzahlen von 1400 bis 1600 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Alle Motoren entsprechen der neuen Abgasnorm Tier III und besitzen ein verlängertes Serviceintervall. Wartungsarbeiten sind erst nach 600 Betriebsstunden notwendig. Darüber hinaus zeichnet sich die neueste Motorengeneration der PUMA-Serie laut CASE IH durch zahlreiche interessante Detaillösungen aus: Ein „Constant-Engine-Speed-Modus“ sorgt weiterhin unabhängig von Lastschwankungen für eine konstante Motor- und Zapfwellendrehzahl. Ebenso kann man zwei individuelle Motordrehzahlen abspeichern und über Knopfdruck am Multicontroller abrufen. Der Wirkungsgrad des Motors ist zudem durch einen modernen Vistroniclüfter erhöht. Im praktischen Einsatz kann damit, so CASE IH, der Kraftstoffbedarf deutlich gesenkt werden.

Für die kleine PUMA-Baureihe stehen insgesamt vier verschiedene Getriebevarianten für verschiedene betriebsindividuelle Einsatzbedingungen zur Auswahl: Ein 40 km/h 18x6 Fullpowershift-Getriebe, ein 40 km/h Eco 19x6 Fullpowershift-Getriebe sowie ein 50 km/h 19x6 Fullpowershift-Getriebe. Zudem ist eine 10x6 Kriechgang-Version für alle Varianten möglich, deren zehn Gänge einen Geschwindigkeitsbereich von 310 m/h bis 1,56 km/h abdecken. Im Bereich der Getriebetechnologie verfügen alle Getriebe über eine Neuentwicklung: Ein programmierbares Memory-Shuttle merkt sich den letzten Vor- oder Rückwärtsgang, der vor dem Shutteln geschaltet war. Ein neues Speed-Matching (= bei Kupplungsbetätigung schaltet das Getriebe automatisch auf den zur Fahrgeschwindigkeit passenden Gang) sowie sanfte Schaltvorgänge sollen für komfortablen Gangwechsel sorgen und eine Entlastung des Fahrers, zum Beispiel bei Transportarbeiten, verspricht CASE IH durch eine spezielle Feld- und Straßenautomatik.

Auch die neuen PUMA verfügen über die bereits bei den großen PUMA-Modellen zum Einsatz kommende Surroundvisionkabine ohne störende B-Säule und mit einer Glasfläche von insgesamt 5,87 Quadratmetern für eine optimale Rundumsicht für den Fahrer. Neu ist auch eine Instrumentierung in der A-Säule - ein Konzept, welches von CASE IH-Großtraktoren übernommen wurde. Alle Traktorinformationen werden übersichtlich in verschiedenen Monitoren angezeigt. Wichtige Funktionen können einfach per Fingertipp auf einem Tasten-Keypad abgerufen werden. Optional steht jetzt auch ein moderner Leistungsmonitor zur Verfügung.
Wichtige Bedienvorgänge werden durch den in der Armlehne integrierten Multicontroller V übernommen. Beim neuen Multicontroller V wurde die Bedienung laut Hersteller jetzt nochmals vereinfacht. Ein neues Scrollrad an der Rückseite ermöglicht eine schnelle Einstellung und Funktionsauswahl. Der neue Joystick kann jetzt bis zu vier Steuergeräte einfach bedienen. Zudem ist jetzt eine neu entwickelte Folientastatur integriert, mit der zum Beispiel die Durchflussmenge und Timerfunktionen eingestellt werden können. Alle Steuergeräte des Traktors können damit leicht von der Armlehne aus bedient werden.

Ein Leistungsplus gibt es auch in der Hydraulikanlage der kleinen PUMA-Serie. Eine CCLS-Pumpe liefert jetzt 113 Liter pro Minute für einen maximalen Ölfluss. Zudem besitzt der PUMA eine zusätzliche Pumpe mit einer Leistung von 65 Litern pro Minute, die exklusiv Lenkung und Getriebeschmierung versorgt. Insgesamt sind jetzt bis zu acht elektronische Zusatzsteuergeräte möglich, vier im hinteren Bereich und vier im Zwischenachsbereich unter der Kabine. Die Durchflussmenge von Null bis 95 Liter ist individuell einstellbar und per Timer steuerbar.
Aufgrund zahlreicher Kundenanfragen stehen jetzt auch unterschiedliche Hubzylinder zur Auswahl. Die maximale Hubkraft wird mit einem 100 Millimeter externen Hubzylinder erreicht.

Als neue Produktmerkmale haben die CASE IH-Entwicklungsingenieure den kleinen PUMA mit serienmäßigem 300 Liter-Kraftstofftank ausgestattet. Zudem wurde die Batteriekapazität auf 176 AH erhöht und das bereits vom CASE IH CVX bewährte Kühlerpaket mit ausklappbaren Kühlern installiert. Dieses System soll für einen einfachen Wartungszugang sorgen, und längere Wartungsintervalle und einen deutlich einfacheren Wartungsaufwand bieten.

Optional gibt es die kleinen PUMA-Modelle ab Januar 2008 „Ready for Precision Farming“: Für den Einsatz in Präzisions-Ackerbaukonzepten ist der neue PUMA dann bestens gerüstet. Alle Schlepperfunktionen sind ISO BUS-kompatibel. Über den AFS-Monitor von CASE IH können ISO BUS-kompatible Anbaugeräte problemlos gesteuert werden. Diese Kompatibilität ermöglicht eine markenunabhängige Investitionssicherheit für Landwirte und Lohnunternehmer sowie ein störungsfreies Elektronik-Zusammenspiel von Traktor und Anbaugerät, ohne die Notwendigkeit verschiedener Steuerungssysteme.
Optional verfügbar sind ab Januar 2008 außerdem auf den PUMA abgestimmte GPS-Empfänger und ein neuer AFS Pro 600 Farbtouchscreen-Monitor. Mit diesem neuen Monitor bietet CASE IH zudem ein einheitliches Farbdisplay für den Einsatz in Traktoren, Mähdreschern und Ballenpressen. Der 26,7 cm große Touchscreenmonitor kann im Wechselbetrieb auf verschiedenen Maschinen eingesetzt werden. Dem Fahrer steht immer eine vertraute Fläche zur Verfügung, unabhängig davon, welche Maschine oder welches Anbaugerät im Einsatz ist.

Die Produktion der europäischen PUMA-Traktoren erfolgt im CASE IH Werk St. Valentin/Österreich. Die Markteinführung in Europa startet mit der Agritechnica 2007 in Hannover. Dort zeigt CASE IH die neuen PUMA-Modelle und weitere Neuheiten in Halle 5, Stand A13.

Quelle: CNH Deutschland GmbH, Vertrieb Case IH & Steyr (www.caseih.com)

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