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John Deere stellt neue 5EN Spezialtraktoren vor

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Mit der neuen 5EN-Serie, die die Modelle 5075EN, 5090EN und 5105EN umfasst, erweitert John Deere sein Portfolio um kompakte Spezialtraktoren, die speziell für Weinberge, Obstplantagen und Gewächshäuser konzipiert wurden. Bestellbar beim Handel sind die neuen 5EN Modelle laut John Deere seit dem 25.11.2025, Auslieferungen beginnen im März 2026, und hier in Europa werden die ersten Maschinen voraussichtlich im Mai/Juni 2026 im Einsatz sein.

Die neuen John Deere 5EN Spezialtraktoren umfassen das kleinere 3-Zylinder-Modell 5075EN, das auch ohne Kabine angeboten wird, sowie die 4-Zylinder-Modelle 5090EN und 5105EN.

Die neuen John Deere 5EN bauen nach Herstellerangaben auf den 5ML auf (siehe Artikel: „John Deere erweitert Spezialtraktoren-Programm mit neuer Serie 5ML”), sind aber kompakter und wendiger.
Angetrieben werden die neuen John Deere 5EN von 3-Zylinder-PowerTech-Motoren (5075EN) mit 2,9 l Hubraum oder der 4-Zylinder-Variante (5090EN,5105EN) mit 4,5 l Hubraum. Die Nennleistung nach 97/68EC gibt John Deere für den neuen 5075EN mit 55/75 kW/PS an, für den neuen 5090EN mit 67/90 kW/PS und für den neuen 5105EN mit 77/105 kW/PS; die Maximalleistung nach 97/68EC liegt mit 69/92 kW/PS beim 5090EN und 79/106 kW/PS geringfügig höher. Während der 5075EN John Deere zufolge komplett ohne AdBlue auskommt, benötigen die größeren Varianten nach Herstellerangaben lediglich rund 3 % davon – ein Vorteil für die Betriebskosten.

Für die Kraftübertragung der neuen 5EN Spezialtraktoren stehen zwei PowrReverser-Getriebevarianten zur Wahl: ein 12x12-Getriebe mit 30,5 km/h Höchstgeschwindigkeit und ein 24x12-Getriebe mit bis zu 38,5 km/h. Ein optionales Kriechganggetriebe ermöglicht Arbeiten mit nur 0,3 km/h – ideal für präzise Einsätze.
Die Heck-Hubkraft der neuen 5EN beziffert John Deere mit bis zu 2,4 t, die Front-Hubkraft mit bis zu 1,4 t, um auch anspruchsvolle Anbaugeräte ausgelegt. Eine elektronische Hubwerksregelung sowie Bedienelemente am linken Kotflügel erleichtern das Ankuppeln und Steuern der Geräte.
Apropos Kotflügel: Um die Langlebigkeit im harten Dauereinsatz zu steigern, setzt John Deere auf robuste Metall-Kotflügel, eine geschützte Tankkonstruktion und optionalen Unterbodenschutz. Gleichzeitig wurden die Wartungsintervalle auf 500 Stunden ausgelegt, und der freie Zugang zum Motor vereinfacht Servicearbeiten.

Wie eingangs erwähnt, richtet sich John Deere mit den neuen 5EN Spezialtraktoren an Betriebe, die in engen Reihen oder mit niedrigen Durchfahrten arbeiten müssen. Gerade der 5075EN mit einem Radstand von 1.950 mm und einer Breite zwischen 1.350 und 1.700 mm zollt diesen Herausforderungen Rechnung. Bei den Modellen 5090EN und 5105EN beträgt der Radstand 2.250 mm, die Breite zwischen 1.350 und 1.700 mm ist identisch.

Der John Deere 5075EN wird als einziges Modell der 5N-Serie sowohl mit offener Fahrplattform als auch mit Kabine angeboten. Die offene Version (deren Höhe nach Herstellerangaben nur 1,6 m beträgt) bietet einen niedrigen Einstieg, einen isolierten Bodenrahmen, ergonomisch angeordnete Bedienelemente, ein 8-Zoll-Digitaldisplay sowie einen klappbaren Überrollschutz. Die Kabinenversion (Höhe: 2,31 bis 2,39 m) hebt sich durch Panorama-Türen und großzügige Glasflächen, eine neue rechte Seitenkonsole und eine serienmäßige Klimaanlage ab. Optional ist ein Kabinenfiltersystem der Kategorie 4 erhältlich, das vor Staub und Aerosolen schützt.

Wie alle aktuellen Spezialtraktoren von John Deere ist auch die 5EN-Serie JDLink-fähig und unterstützt das Spurführungssystem AutoTrac Universal 300 – selbst bei Modellen ohne Kabine. Mit Arbeitsgeschwindigkeiten ab 0,5 km/h eignen sich die Traktoren besonders für anspruchsvolle Sonderkulturen. Das G5-Display eröffnet zudem zusätzliche digitale Funktionen wie Fernzugriff, Einsatzplanung und Flottenmanagement.

Quelle: ltm-ME, Bild: John Deere Walldorf GmbH & Co. KG (www.deere.de)

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#JohnDeere