Der elektrische Antrieb des Zetrabot liefert nach Unternehmensangaben mit vier Motoren eine Nennleistung von 26/35 kW/PS (laut Zetrack, ohne Angabe einer Norm) und ein Nenndrehmoment von 82 Nm; die Maximalleistung gibt der Hersteller mit 45/61 kW/PS an, das maximale Drehmoment mit 180 Nm. Das Fahrzeug verfügt über einen permanenten Allradantrieb (4×4), der für Traktion auf unterschiedlichen Bodenoberflächen ausgelegt ist und soll maximal 18 km/h schnell sein. Die Energieversorgung erfolgt über ein modulares Batteriesystem mit einer maximalen Gesamtkapazität von bis zu 44,8 kWh. Ein Teil der Batteriemodule ist austauschbar ausgeführt, sodass Energiespeicher bei Bedarf manuell gewechselt werden können. Dadurch lässt sich die Betriebszeit ohne vollständige Ladezyklen verlängern.
Die Pumpleistung der Hydraulik gibt Zetrack für den Zetrabot mit 40 l/min an, den Maximaldruck mit 180 bar. Für den Betrieb landwirtschaftlicher Anbaugeräte ist der Traktor mit standardisierten mechanischen Schnittstellen ausgestattet. Dazu gehören Dreipunktaufhängungen an Front (720 kg) und Heck (1.000 kg), zusätzlich verfügt das System über eine hintere Zapfwelle (540 U/min) mit einer Leistungsabgabe von bis zu 10 kW. Über diese Schnittstellen können verschiedene Geräte wie Mähwerke, Sprühgeräte oder mechanische Werkzeuge betrieben werden.
Zur Navigation und Umfelderfassung verwendet der Zetrabot eine Kombination aus Sensoren, darunter Lidar-Systeme und Kameras. Diese erfassen kontinuierlich die Umgebung des Fahrzeugs und liefern Daten für Hinderniserkennung, Positionsbestimmung und Routenverfolgung. Die Fahrzeugsteuerung kann definierte Arbeitslinien und Feldgrenzen automatisch abfahren. Abweichungen von der geplanten Route werden softwareseitig korrigiert.
Die Arbeitsplanung erfolgt über eine digitale Benutzungsoberfläche, in der sich Arbeitsbereiche, Feldgrenzen sowie Ausschlusszonen definieren lassen. Auf Basis dieser Parameter generiert das System Fahr- und Arbeitsrouten. Während des Einsatzes werden Telemetriedaten, Positionsinformationen und Videodaten erfasst und über eine Onlineplattform bereitgestellt. Die Plattform ermöglicht die Fernüberwachung laufender Missionen sowie die Analyse von Betriebsdaten.
Die Fahrzeugarchitektur ist für Anwendungen in Sonderkulturen sowie in strukturierten Feldumgebungen ausgelegt, in denen wiederholbare Fahrmuster erforderlich sind. Der autonome Betrieb basiert auf zuvor definierten Missionsparametern und sensorbasierter Navigation. Alle Systemzustände, einschließlich Energieverbrauch, Position und Arbeitsstatus, werden kontinuierlich protokolliert und können über die Softwareoberfläche abgerufen werden.