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Wadenbrunn 2010: Fendt stellt neuen Feldhäcksler Katana 65 vor

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Artikel eingestellt am:
01.9.2010, 17:15

Quelle:
ltm-KE/AGCO GmbH Fendt-Marketing
www.fendt.com

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Lange schon war er angekündigt, morgen ist es soweit: Auf dem Feldtag 2010 in Wadenbrunn stellt Fendt den neuen Feldhäcksler Katana 65 erstmals der Öffentlichkeit vor. Eines gleich vorweg: Die Spekulationen über bestimmte Ausstattungsmerkmale des Fendt-Häckslers – AGCO-SISU-Motor und Vario-Getriebe – finden sich, nach dem was Fendt bislang an Details über den neuen Häcksler veröffentlich hat, nicht bestätigt.

Statt auf einen Motor der konzerneigenen Marke AGCO SISU Power setzt Fendt beim Katana 65 auf einen Mercedes-Benz V8-Motor mit knapp 16 l Hubraum und einer Leistung von 480/653 kW/PS bei 1.800 U/min (Prospektangabe nach EWG 80/1269). Von der Motorleistung her betrachtet, hat Fendt seinen neuen Häcksler also im Mittelfeld der Selbstfahrhäcksler angesiedelt. Wie schon beim Hybridmähdrescher, kommt auch beim neuen Feldhäcksler die SCR/AdBlue-Technologie zur Abgasnachbehandlung zum Einsatz; der Motor erfüllt demnach die Abgasnormen Euro 3b und Tier IV interim. Darüber hinaus soll die SCR/AdBlue-Technologie auch einen niedrigen Kraftstoffverbrauch ermöglichen.

Der Fahrantrieb des Katana 65 erfolgt konventionell hydrostatisch, der Allradantrieb ist serienmäßig. Bei der Triebachse handelt es sich um eine Starrachse mit zwei Axialkolbenverstellmotoren inklusive Untersetzungsgetriebe (Feld/Straße). Als absolute Besonderheit verfügt der neue Fendt Feldhäcksler über eine gefederte Lenkachse. Das dürfte vor allem dem Fahrkomfort bei Straßenfahrt mit der von Fendt angegebenen maximalen Fahrgeschwindigkeit von 40 km/h (Feld: 20 km/h) zugute kommen.

Die geschlossene Häckseltrommel des Fendt Feldhäckslers hat einen Durchmesser von 720 mm. Damit verfügt der Katana 65 laut Fendt über die derzeit größte Häckseltrommel am Markt. Die Häckseltrommel mit V-förmiger Anordnung der Messer kann wahlweise mit 2 mal 7 oder 2 mal 14 Messern bestückt werden. Die Zuführung des Häckselgutes erfolgt über sechs hydraulisch angetriebene Zuführwalzen. Je nach Messerbestückung sind Häcksellängen von 4 bis 21 mm respektive 8 bis 42 mm möglich, wobei die Häcksellänge selbstverständlich stufenlos eingestellt werden kann. Zur Nachzerkleinerung verfügt der Fendt Katana 65 über zwei Walzen mit einem Durchmesser von jeweils 265 mm, die Spaltverstellung erfolgt mechanisch. Als Wurfgebläse setzt Fendt bei seinem Feldhäcksler einen offenen Rotor mit V-förmig angestellten Wurfelementen und einem Durchmesser von 550 mm ein. Die lichte Gehäuseweite des Gebläses gibt Fendt mit 770 mm an.

Die neue Komfortkabine des Katana 65 bietet laut Fendt eine optimale Rundumsicht. Die Bedienung des Feldhäckslers über das Varioterminal mit 10,4’’ Bildschirm lehnt sich an die aus den Fendt Traktoren bekannte Variotronic an und bietet auch Funktionen wie die Dokumentation VarioDoc und die Spurführung VarioGuide.

Zur offiziellen Markteinführung des Fendt Feldhäckslers Anfang 2011 wird es mit dem Katana 65 zunächst nur ein Modell geben, weitere Modelle sind laut Fendt jedoch angedacht.

Wer mehr über den neuen Fendt Feldhäcksler erfahren oder den Katana 65 live im Einsatz erleben möchte, hat hierzu morgen Gelegenheit auf dem Fendt Feldtag 2010 in Wadenbrunn.

Tipp: Lesen Sie zu den von Fendt in Wadenbrunn vorgestellten Neuheiten auch folgenden Bericht hier auf landtechnikmagazin.de: „Wadenbrunn 2010: Fendt stellt Update für 900er Varios und neues Spitzenmodell 939 Vario vor

Autor: Klaus Esterer

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