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Neuer Semcon Elektromotor in Milchlastern reduziert Emissionen

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Artikel eingestellt am:
20.12.2018, 7:23

Quelle:
Semcon AB
www.semcon.com

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Mit einem elektrischen System für die Milchpumpe in Milchlastern will das Kooperationsprojekt des schwedischen Technologieunternehmens Semcon, des norwegischen Unternehmens Tine (norwegischer Lebensmittelkonzern, der hauptsächlich Milchprodukte herstellt), und von ENOVA, die normalerweise als Projektentwickler nachhaltige Projekte im Bereich der Windenergie und Solarenergie initiiert und betreut, Dieselverbrauch, Lärm und Emissionen auf Bauernhöhen drastisch reduzieren.

Die Batterie des Elektromotors für die Milchpumpe wird, wie eine normale Autobatterie, beim Fahren aufgeladen. Die Batterien liefern ausreichend Energie für die Scheibenheizung, Arbeitsbeleuchtung, Scheibenwischer und dergleichen, die für Sicherheit und Komfort für den Fahrer sorgen. Elektrisches Pumpen sei nahezu geräuschlos, was den Lärm auf dem Hof beim Milch-Abholen wesentlich reduziert.

Jedes Mal, wenn Tankwagen auf Bauernhöfe kommen, um mit Milch gefüllt zu werden, wird den Unternehmen zufolge unnötig eine Menge Kohlendioxid freigesetzt, was daran liege, dass die Lkws für den Betrieb der Pumpe, die den Tank füllt, ihren überdimensionierten Dieselmotor nutzen. Das Technologieunternehmen Semcon hat jetzt ein elektrisches System für die Milchpumpe entwickelt, das den Dieselverbrauch jeden Lkws nach Unternehmensangaben um bis zu 5.000 Liter pro Jahr senkt. Jeder Tankwagen pumpe im Jahr rund 1.000 Stunden lang Milch, wodurch der Molkerei hohe Kosten entstehen. Durch den Einbau eines batteriebetriebenen Elektromotors werden sowohl der Dieselverbrauch als auch der Verschleiß des Dieselmotors gesenkt.
Tine, das den Großteil des Milchtransports in Norwegen betreibt, plant, die neuen Pumpen in allen seinen 250 Lkws einzubauen.

„Eine der Stärken der Lösung von Semcon ist, dass die Molkerei keine neuen Lkws kaufen muss, sondern die neue Technik kann in den heute vorfindlichen Fahrzeugen implementiert werden“, sagt Hans Peter Havdal, Leiter der Sparte bei Semcon.
„Wenn alle Milchpumpen in Norwegen mit Strom betrieben werden, reduzieren wir den Dieselverbrauch um 1,25 Millionen Liter pro Jahr. Das bedeutet, dass die CO2-Emission um 3.200 Tonnen pro Jahr reduziert wird. Zudem ist diese Investition in den Klimaschutz rentabel. Unsere Kosten werden um mehrere Millionen Kronen sinken“, sagt Frode Eggan von der norwegischen Molkerei Tine (eine norwegische Krone entspricht etwa 0,10 Euro).

Die Projektpartner rechnen vor, dass wenn alle Molkereien in der EU diese Lösung nutzen würden, man über 120 Millionen Liter Diesel jährlich einsparen könnte. Darüber hinaus sei diese Technologie auf weitere Bereiche übertragbar.
„Hier lag unser Fokus auf Milch, wenn man jedoch an all das denkt, was in Tankwagen gepumpt wird, Flüssigkeiten wie Bier, Getreide oder Pellets, dann sprechen wir von unglaublichen Mengen Diesel, die eingespart werden können“, sagt Hans Peter Havdal.



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