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Kurzarbeit: Krone Gruppe mit Sparmaßnahmen konfrontiert

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Artikel eingestellt am:
24.2.2024, 7:26

Quelle:
Maschinenfabrik Bernard KRONE GmbH & Co. KG
www.krone.de

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Trotz der erzielten Umsätze von rund 3,2 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2022/2023 (August 2022 bis Juli 2023), die das umsatzstärkste Jahr in der Unternehmensgeschichte markieren, sieht sich die Krone Gruppe nach eigenen Angaben mit einer eingetrübten Prognose und vorsichtigen Geschäftserwartungen für die nahe Zukunft konfrontiert. Die allgemein sehr angespannte Wirtschaftslage, geprägt von Unsicherheiten unter Landwirt*Innen und Transportunternehmen hinsichtlich Neuinvestitionen sowie umfangreichen Kostenexplosionen, zwingt das emsländische Familienunternehmen nach eigenen Angaben zu konsequenten Sparmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen.

„Die Sonderkonjunktur des vergangenen Jahres mit einer erneuten Umsatzsteigerung, getragen durch die großartige Unterstützung unserer Kunden, das herausragende Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie solide Beziehungen zu unseren Finanzpartnern, steht im scharfen Kontrast zu den aktuellen Herausforderungen. Die Krone Gruppe konnte ihre starke Position festigen, indem sie strategisch in Zukunftstechnologien und Automatisierung investierte, was entscheidend zur Effizienzsteigerung sowie Qualitätssicherung beitrug. Investitionen, wie in unser neues Ersatzteilzentrum in Spelle und die robotergestützte Produktion, setzen wichtige Meilensteine für unsere Zukunft“, so Bernard Krone als Aufsichtsratsvorsitzender.

Jedoch bestimmen, so die Krone Gruppe, die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit und die damit verbundenen Schwierigkeiten, wie internationale politische Krisen, eine ungünstige europäische Zinspolitik und hohe Energiepreise, das Unternehmen, eine vorsichtige Haltung einzunehmen. Die Krone Gruppe bleibt nach eigenen Angaben stabil, unabhängig und inhabergeführt, muss aber auf die sich abzeichnenden Schwierigkeiten reagieren. Erste Bereiche an niedersächsischen Standorten sind aus diesem Grund bereits in Kurzarbeit gegangen, und weitere Unternehmensteile prüfen diese Möglichkeit aufgrund stagnierender Markterwartungen, besonders im ansonsten starken Inlandsmarkt.

Dr. David Frink, Vorstandsvorsitzender der Bernard Krone Holding SE & Co. KG ergänzt: „Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit, unsere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an technologische Veränderungen zu bewahren, um langfristigen Erfolg zu sichern. Wir bedanken uns bei allen Stakeholdern für ihre anhaltende Unterstützung und ihr Vertrauen in diesen herausfordernden Zeiten. Die Krone Gruppe ist fest entschlossen, die heutigen Schwierigkeiten als Chance für Wachstum und Stärkung zu nutzen, um nachhaltige Werte für kommende Generationen zu schaffen.“

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