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Deutz beim 15. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2018“

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Artikel eingestellt am:
27.1.2018, 7:25

Quelle:
DEUTZ AG
www.deutz.com

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Deutz war am 22. und 23. Januar beim 15. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2018“ in Berlin wiederum als Silberpartner vertreten. Damit unterstreicht der Motorenhersteller aus Köln erneut sein Engagement zur Entwicklung innovativer CO2-neutraler Antriebe. In Kombination mit der Elektrifizierung seiner Motorenpalette im Rahmen der E-Deutz Strategie zielt Deutz so auf die Marktführerschaft für innovative Antriebssysteme.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die „Dekarbonisierung“ des Verkehrs und die dafür notwendige Umstellung auf alternative Technologien und Kraftstoffe, mit der sich Experten und Teilnehmer aus Industrie, Forschung und Verbänden befassen. Deutz stellt dabei im Rahmen des Kongresses seine Ergebnisse aus zwei Forschungsprojekten vor.

Zum einen hat Deutz in Kooperation mit der Universität Rostock das Betriebsverhalten von Industrie- und Landtechnikmotoren der Abgasstufe EU IV im Biodieselbetrieb untersucht. Schwerpunkt war die exemplarische Untersuchung eines Deutz TCD 3.6 Industriemotors sowie der Einfluss auf die Abgasnachbehandlung. Die Ergebnisse wurden genutzt, um eine erfolgreiche Übertragung der Biodieselfreigabe auf alle modernen Deutz Baureihen mit Abgasnachbehandlung der Abgasstufe EU IV zu ermöglichen, die im November 2017 erfolgte.

Das zweite Projekt beschäftigt sich mit der grundlagenorientierten Untersuchung zum Einspritz- und Verbrennungsverhalten von Pflanzenölkraftstoffen und der Übertragung auf ein Motorsystem der Abgasstufe EU IV/V. Projektpartner sind die Ostbayerische Hochschule Regensburg (OTH) und das Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ). Hierbei werden aktuelle Ergebnisse der Untersuchung des Verhaltens moderner Common-Rail-Einspritzsysteme beim Betrieb mit Pflanzenöl präsentiert. Im zweiten Teilprojekt soll dann die exemplarische Übertragung auf einen Deutz TCD 4.1 mit Abgasnachbehandlung auf dem Motorenprüfstand der OTH Regensburg auf EU-Stufe-V-Niveau demonstriert werden. Das Projekt dazu dauert noch an.

Neben Biokraftstoffen, die schon heute erhebliche Treibhausgas-Minderungspotentiale gegenüber fossilen Kraftstoffen ermöglichen, waren außerdem die Erforschung und Produktion verschiedener Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien zentrale Themen des Kongresses, die Deutz als Diskussionspartner aktiv mitgestaltet. Dieselmotoren können laut Deutz bei Verwendung von sogenannten synthetischen Kraftstoffen perspektivisch CO2-neutral betrieben werden. Es existieren nach Unternehmensangaben bereits Verfahren, um aus umweltfreundlich gewonnenem Ökostrom mittels eines speziellen Elektrolyse-Verfahrens synthetischen Diesel-Kraftstoff herzustellen (Power-to-Liquid), der aufgrund seiner chemischen Beschaffenheit mit fossilem Diesel in jedem Verhältnis misch- und einsetzbar sei. Vor dem Hintergrund einer zukünftigen industriellen Herstellung dieser sogenannten „E-Fuels“ bestehe für den Diesel auch langfristig ein hohes Potenzial. Im Deutz Technologie-Portfolio, das elektrische und konventionelle Antriebe intelligent kombiniere, könnten Kunden so künftig auf das jeweils ideale System für ihre Anwendung zurückgreifen. Ziel sei es, eine gleichermaßen effiziente wie CO2-neutrale Mobilität zu ermöglichen.



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