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Güttler: Maiszünsler kostengünstig mit Walzen bekämpfen

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Maiszünsler-Larven verursachen Frasschäden an Blatt, Stängel und Kolben der Pflanze. Sie überwintern dabei in den unbeschädigten Stängelresten, die nach der Ernte auf dem Feld verbleiben. Zur Bekämpfung hat sich sowohl im Silomais als auch im Körnermais das Mulchen nach der Ernte etabliert. Im Zusammenhang mit den aktuell anstehenden Pflegemaßnahmen zur Maiszünslerbekämpfung weist Güttler jetzt auf eine einfache und kostengünstige Alternative hin: Walzen statt Mulchen. Das hat, so Güttler, die LWK Niedersachsen, Aussenstelle Bremervörde, in einem zweijährigen Versuch festgestellt. Dabei kamen unter anderem Grubber, Scheibeneggen, Walzen verschiedener Bauart sowie Sichel- und Schlegelmulcher zum Einsatz.

Die Prismenwalze von Güttler zerquetscht die Stängelreste bestens nach der Silomais-Ernte. Dadurch erfrieren die Maiszünsler-Larven, wenn die Erntereste an der Bodenoberfläche verbleiben. Das belegen auch Versuche der LWK Niedersachen. Foto: Hansa Agrar Zeven (Werkbild)

„Das A und O bei der Maiszünslerbekämpfung im Herbst nach der Ernte ist das Quetschen oder Zerkleinern der Maisstoppel. Denn rund 20 % der Larven stecken im Stängel unterhalb des ersten Knotens“, weiss, so Güttler, LWK-Berater Heinrich Romundt. Deshalb gelte es auch, die Stoppelreste nicht tief einzuarbeiten. Nur so könne der Frost dem Schädling den Garaus machen. Zur Auswertung der verschiedenen Arbeitsverfahren wurden die intakten Larven in den Stängelresten Ende März vor der Frühjahrsbestellung ausgezählt. Dabei habe der Greenmaster von Güttler eine sehr gute Beurteilung erhalten. Die Maschine, bestehend aus einem aggressiven Striegel kombiniert mit einer schweren Prismenwalze von Güttler, zerquetschte laut Güttler fast alle Stängel in einer Überfahrt. Dabei benötigt ein 6,4 Meter breites Gerät nach Herstellerangaben lediglich eine Schlepperleistung von 75 bis 110 PS. Über vier Walzen-Segmente soll es sich nahezu jeder Bodenkontur anpassen.

Quelle: Güttler GmbH (www.guettler.de)

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