„Das A und O bei der Maiszünslerbekämpfung im Herbst nach der Ernte ist das Quetschen oder Zerkleinern der Maisstoppel. Denn rund 20 % der Larven stecken im Stängel unterhalb des ersten Knotens“, weiss, so Güttler, LWK-Berater Heinrich Romundt. Deshalb gelte es auch, die Stoppelreste nicht tief einzuarbeiten. Nur so könne der Frost dem Schädling den Garaus machen. Zur Auswertung der verschiedenen Arbeitsverfahren wurden die intakten Larven in den Stängelresten Ende März vor der Frühjahrsbestellung ausgezählt. Dabei habe der Greenmaster von Güttler eine sehr gute Beurteilung erhalten. Die Maschine, bestehend aus einem aggressiven Striegel kombiniert mit einer schweren Prismenwalze von Güttler, zerquetschte laut Güttler fast alle Stängel in einer Überfahrt. Dabei benötigt ein 6,4 Meter breites Gerät nach Herstellerangaben lediglich eine Schlepperleistung von 75 bis 110 PS. Über vier Walzen-Segmente soll es sich nahezu jeder Bodenkontur anpassen.