Bei der Konstruktion der Pronto 12 DC hat Horsch einen neuen Weg eingeschlagen, denn anders als bei den Pronto-Modellen 3 bis 9 DC sind Säwagen und Säeinheit getrennt. Der Säwagen SW 17.000 SD ist laut Horsch ein Schritt zu noch mehr Schlagkraft im kombinierten Säen und Düngen. Sein Doppeltank fasst insgesamt 17.000 Liter, die im Verhältnis 1:1 auf Saatgut und Dünger aufgeteilt sind.
Bei der eigentlichen Säeinheit der Pronto 12 DC handelt es sich um das bekannte und vielfach bewährte Pronto-System. Die präzise Saatgutablage auch bei wechselnden Böden und hohen Geschwindigkeiten ist, so Horsch, durch das Prinzip Bearbeiten-Rückverfestigen-Säen-Andrücken sichergestellt und wird von der landwirtschaftlichen Praxis bestätigt. Auf das DiscSystem zur oberflächlichen Bodenbearbeitung folgen die 40 PPF Schare, die den Dünger immer exakt zwischen zwei Saatreihen platzieren. Auf sie folgt der Reifenpacker mit 78 cm Durchmesser und 80 TurboDisc Säschare, die auch in allen anderen Pronto Sämaschinen verbaut sind und bei flexibler Bodenanpassung einen Schardruck von bis zu 120 kg leisten. Das Maschinengewicht der Pronto 12 DC wird komplett vom Reifenpacker und dem Frontfahrwerk getragen. Auf den Säwagen wird somit keine Maschinenlast übertragen.
Den Leistungsbedarf für die Kombination Pronto 12 DC und Säwagen SW 17.000 SD gibt Horsch übrigens mit 370 bis 480/500 bis 650 kW/PS an. Um eine gute Auslastung leistungsfähiger Großschlepper braucht man sich da wohl keine Sorgen zu machen. Mit ihren 12 m Arbeitsbreite und Arbeitsgeschwindigkeiten – je nach Einsatzverhältnissen – von 10 bis 20 km/h bietet die Pronto 12 DC dafür dann aber auch Schlagkraft und Flächenleistung pur.