Die neu entwickelte Kuhn-Maschinenkombination vereint einen Frontmulcher der Baureihe BPR 2002 PRO mit dem Schmetterlingsmulchgerät BP 8402 PRO und erreicht eine Arbeitsbreite von 8,40 m. Konzipiert für größere landwirtschaftliche Betriebe sowie Lohnunternehmen, soll das System hohe Anforderungen an Flächenleistung, Effizienz und Mulchqualität erfüllen.
Der Frontmulcher Kuhn BPR 2002 PRO ist in Arbeitsbreiten von 2,80 und 3,10 m verfügbar und zeichnet sich nach Herstellerangaben durch hohe Präzision und Stabilität aus. Eine hydraulische Seitenverschiebung von 580 mm auf einer massiv ausgeführten, verchromten Verschiebestange ermöglicht flexible Anpassungen im Einsatz. Ein verstärkter Anbaubock sorgt auch unter schwierigen Bedingungen für zuverlässige Führung. Je nach Ausführung bringt das Gerät zwischen 1.500 und 1.800 kg auf die Waage.
Als Heckgerät kommt das neue Schmetterlingsmulchgerät BP 8402 PRO zum Einsatz. Mit einer Arbeitsbreite von 8,40 m bietet es maximale Flächenleistung bei gleichzeitig präziser Bodenanpassung. Die hydraulische Entlastung Lift-Control unterstützt eine optimale Bodenführung, während eine mechanische Anfahrsicherung Schutz bei Hinderniskontakt bieten soll. Eine klare Kraftlinie gewährleiste eine effiziente Kraftübertragung. Das Gewicht des Heckmulchers beträgt nach Herstellerangaben 3.900 kg.
Im Mittelpunkt der neuen Mulchgerätegeneration stehen maximale Einsatzsicherheit, hohe Lebensdauer und eine gleichbleibend hochwertige Zerkleinerung des Mulchgutes. Die Kombination ist Kuhn zufolge für Traktoren bis 294/400 kW/PS ausgelegt und verbindet eine robuste Konstruktion mit durchdachten technischen Lösungen für den anspruchsvollen Dauereinsatz. Ein verstärkter Rotor mit einem Durchmesser von 493 mm soll hohe Laufruhe und Stabilität bewirken, während Fine-Cut-Hammerhalterungen und vergrößerte Hammerschlägel eine besonders feine Zerkleinerung ermöglichen. Ergänzt wird das Konzept durch wartungsfreundliche Lösungen wie den schnellen Wechsel von Verschleißplatten und Gegenschneidleisten sowie eine überarbeitete automatische Keilriemenspannung. Verstärkte Walzenlagerungen und ein neu entwickelter Steinschlagschutz aus Ketten und Gummimatten sollen zusätzlich die Betriebssicherheit erhöhen.