Die 6 scharfen Messer in der rotierenden Trommel schneiden und zerkleinern Ernterückstände senkrecht zur Fahrtrichtung. Im nächsten Schritt zerschneiden die Scheiben die Rückstände der Länge nach und vermischen sie gleichzeitig im Boden. So bearbeitet eine Carrier, die mit einem Crosscutter ausgerüstet wurde, den Boden in einem Durchgang in zwei Richtungen, daher der Name.
Der Effekt des Crosscutter zeigt sich laut Väderstad besonders nach Raps, Sonnenblumen und Mais. Der Boden wird nach Herstellerangaben eben und gründlich bearbeitet zurückgelassen. Da, so Väderstad, praktisch alle verbliebenen Rückstände vermischt und abgedeckt werden, beschleunigt der Crosscutter die Zersetzungsprozesse. Das bedeutet, Ernterückstände verursachen bei der Neubestellung weniger Probleme. Der Crosscutter vor der Carrier eignet sich nach Herstellerangaben auch als Werkzeug für extrem flache Bodenbearbeitung, wenn Druck auf dem Crosscutter lastet und die Scheiben sich nicht in der vollen Arbeitstiefe befinden.
Die 6 scharfen Messern in der Trommel sind aus gehärtetem Stahl gefertigt und können, um eine lange Lebensdauer des Crosscutter zu gewährleisten, einmal gewendet werden. Die Messer können zudem, wenn nötig, nach Herstellerangaben einfach getauscht werden. Die Trommel ist in einer Gummi Aufhängung befestigt. Einzelne Abschnitte von 1 bis 1,5 m, je nach Carrier-Arbeitsbreite, ermöglichen laut Hersteller eine reibungslose Fahrt mit guter Bodenanpassung. Die Gummi-Aufhängung ist laut Väderstad eine effektive Steinsicherung, die für eine lange Lebensdauer des Vorsatzes und der Messer sorgt. Die Arbeitstiefe des Crosscutter kann von der Kabine aus eingestellt und während der Fahrt hydraulisch angepasst werden.
Der neue Väderstad Crosscutter ist im Jahr 2012 in einer limitierten Anzahl von Carrier 650 und 1225 verfügbar.