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Kverneland Group stellt neues Strip-Till-Gerät Kultistrip vor

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Erträge zu sichern, Produktionskosten zu senken und Erosion vorzubeugen, sind die großen Ziele der streifenförmigen Bodenbearbeitung Strip-Till. Um diese Ziele auch unter unterschiedlichen klimatischen und ackerbaulichen Bedingungen zu erreichen, entwickelte die Kverneland Group das Strip-Till Konzept Kultistrip.

Für die streifenförmige Bodenbearbeitung hat Kverneland das neue Strip-Till-Gerät Kultistrip entwickelt. Zur Saison 2014 sollen Ausführungen mit starrem und teleskopierbarem Rahmen mit bis zu 6 Reihen vorgestellt werden.
Mit dem neuen Kverneland Strip-Till-Gerät Kultistrip kann in nur einer Überfahrt ein tief gelockertes Saatbett erzeugt werden, das durch die spezielle Werkzeuganordnung frei von Ernterückständen ist.
Das neue Kverneland Kultistrip Strip-Till-Gerät besteht aus einem stabilen Rahmenrohr, an dem die einzelnen Aggregate montiert sind. Unterschiedliche Reihenweiten von 45 bis 75 cm sind so möglich.
Die einzelnen Reihenaggregate werden beim Kverneland Kultistrip über federbelastete Parallelogramme geführt. Eine Schneidscheibe mit 520 mm Durchmesser öffnet den Boden und schneidet längere Erntereste durch. Die nachfolgenden Räumsterne, die so genannten Trash Wheels, befördern Ernteresten aus dem Saatbereich. Nach der Räumung der Erntereste kann der Boden bis zu 30 cm tief gelockert werden. Im Rücken des Schars kann durch ein Düngerinjektionsrohr ein Düngerdepot direkt unter der Pflanze angelegt werden. Als letztes Werkzeug werden unterschiedliche Andruckrollen (V-Andruckrolle, Gitterrolle und Farmflexrolle) eingesetzt.
Wird das Kverneland Kultistrip beispielsweise mit einem Fronttank kombiniert, kann zeitgleich mit der Bodenbearbeitung im Saatbereich gezielt ein Düngerdepot von Grundnährstoffen angelegt werden.
Vom Fronttank wird der Dünger mittels Luftstrom zu den Düngerinjektionsrohren am Kverneland Kultistrip befördert. Da sich die Öffnungen der Rohre im Boden befinden, kann hier die Luft nicht entweichen. Bei jedem Fall-„Rohr“ befindet sich deshalb am oberen Ende ein kleiner Zyklon, der den Dünger vom Luftstrom abtrennt.

Mit dem Kverneland Kultistrip ist es möglich, in nur einer Überfahrt ein tief gelockertes Saatbett zu erzeugen, das durch die spezielle Werkzeuganordnung frei von Ernterückständen ist. Dies soll hohe Pflanzenaufgänge gewährleisten und somit den Grundstein für gute Erträge bilden. In Kombination des Kverneland Kultistrip mit beispielsweise einem Fronttank ist es möglich, im Saatbereich gezielt ein Düngerdepot von Grundnährstoffen anzulegen. Alternativ ist auch die direkte Einarbeitung von Gülle mit dem Kultistrip bei nach Herstellerangaben sehr geringen Umrüstzeiten möglich.

Der neue Kverneland Kultistrip besteht aus einem stabilen Rahmenrohr, an dem die einzelnen Aggregate montiert sind. So können unterschiedliche Reihenweiten von 45 bis 75 cm realisiert werden. Kverneland wird starre und teleskopische Rahmen mit bis zu 6 Reihen zur Saison 2014 vorstellen. Die einzelnen Reihenaggregate werden über federbelastete Parallelogramme geführt und können sich so optimal der Bodenkontur anpassen.

Die Reihenaggregate wurden laut Kverneland so kompakt wie möglich konstruiert, um die benötigten Hubkräfte soweit wie möglich zu reduzieren. Als erstes Werkzeug wird eine groß dimensionierte Schneidscheibe, mit einem Durchmesser von 520 mm, eingesetzt, die den Boden öffnet und längere Erntereste durchschneidet. Die nachfolgenden Räumsterne, die so genannten Trash Wheels, befördern zuverlässig auch größere Mengen an Ernteresten aus dem Saatbereich und schaffen so ein sauberes und einheitliches Saatbett.

Nach der Räumung der Erntereste kann der Boden, je nach Anforderung, bis zu 30 cm tief gelockert werden. Durch die spezielle Scharform soll ein möglichst schonender Bodeneingriff gewährleistet werden. Um auf unterschiedliche Bodenverhältnisse und Arbeitsgeschwindigkeiten reagieren zu können, sind drei unterschiedliche Scharformen für den Kultistrip erhältlich. Dies ermöglicht der Maschine nach Herstellerangaben Arbeitsgeschwindigkeiten zwischen 10 und 12 km/h.

Im Rücken des Schars kann durch ein, in der Tiefe unabhängig verstellbares, Düngerinjektionsrohr ein Düngerdepot direkt unter der Pflanze angelegt werden. Durch die Platzierung des Düngers direkt an der Wurzel können die eingesetzten Nährstoffe optimal von den Pflanzen in Ertrag umgesetzt werden.

Eine hydraulische Überlastsicherung schützt das Gerät bei auftretenden Hindernissen. Die variabel einstellbaren Begrenzungsscheiben bestimmen die Breite und Form des Saatstreifens. Wird aufgrund des Einsatztermins z.B. ein Damm als Streifenform gewählt, profitiert die Pflanze von der schnelleren Bodenerwärmung durch die Sonneneinstrahlung.

Als letztes Werkzeug werden unterschiedliche Andruckrollen (V-Andruckrolle, Gitterrolle und Farmflexrolle) eingesetzt, die je nach Zeitpunkt der Streifenanlage und in Abhängigkeit der Bodenart getauscht werden können.

Quelle: Kverneland Group Deutschland GmbH/ltm-ME (www.kvernelandgroup.com)

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