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Dammann Neuheiten für den Pflanzenschutz

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Auf der Agritechnica 2011 präsentierte Dammann als Neuheiten die Teilflächen spezifische Düsenleitung TSD-System sowie das neue Bedienkonzept proControl. Darüber hinaus wurde die Baureihe der Profi-Class Tandem-Anhängespritzen um ein Modell mit 14.000 Liter erweitert.

Das neue Dammann TSD-System ermöglicht die punktuelle Ausbringung eines zusätzlichen Pflanzenschutzmittels durch eine zweite Düsenleitung über die volle Arbeitsbreite. Die zwei parallel geführten Düsenleitungen werden durch getrennte Fluid-Systeme gespeist.
Über die Dammann EDS-Einzeldüsenschaltung wird jede einzelne der vier Düsen jedes einzelnen Düsenträgers beim TSD-System angesteuert. Grundlage für die Steuerung des TSD-Systems sind vorher erstellte Applikationskarten oder am Gestänge platzierte Sensoren, die die Aufwandmengen vorgeben.
Durch den Einsatz von elektrischen und pneumatischen Ventilen, die vom Jobrechner gesteuert werden, lassen sich an den Terminals des neuen Bedienkonzepts Dammann proControl verschiedene Arbeitsabläufe auswählen. Das Gerät verfügt über ein zusätzliches Terminal im Bereich des Einspülzentrums (im Bild). Von hier aus, wie auch am Terminal in der Schlepperkabine, sind sämtliche Funktionen bedienbar.
Mit einer 14.000 l Variante erweitert Dammann die erfolgreiche Profi-Class Tandem-Anhängespritzen-Baureihe nach oben Das größere Fassvolumen in Kombination mit Arbeitsbreiten bis zu 42 Metern bietet dem Anwender, so Dammann, eine noch höhere Schlagkraft.

Das neuartige TSD-System ermöglicht die punktuelle Ausbringung eines zusätzlichen Pflanzenschutzmittels. Dieses wird durch eine zweite Düsenleitung über die volle Arbeitsbreite erreicht. Die zwei parallel geführten Düsenleitungen werden durch getrennte Fluid-Systeme gespeist. Behälter, Pumpen, Armaturen und Regeleinrichtungen sind doppelt vorhanden. System A ist das Hauptsystem, vergleichbar mit einer konventionellen Spritze, System B ist das „Nebensystem“ für teilflächenspezifische Behandlungen.
Mit dem TSD-System können während einer einzigen Überfahrt zwei unabhängige Behandlungen durchgeführt werden. Mit der ersten Düsenleitung des Systems A wird die normale Pflanzenschutzapplikation durchgeführt. Gleichzeitig kann mit der zweiten Düsenleitung des Systems B eine punktuelle und variable Pflanzenschutzmaßnahme (z.B. mit Herbiziden) erledigt werden. System B ist mit kompakten 4-Fach-Düsenträgern (Quattrodüsenträger) versehen. Über die Dammann EDS-Einzeldüsenschaltung wird jede einzelne der vier Düsen jedes einzelnen Düsenträgers angesteuert. Durch Kombination der verschiedenen Düsengrößen können über die Arbeitsbreite unterschiedliche Aufwandmengen realisiert werden. Die entsprechenden Düsengrößen sind in der Software hinterlegt und werden je nach Befallsstärke automatisch geschaltet. Grundlage für die Steuerung des TSD-Systems sind vorher erstellte Applikationskarten oder am Gestänge platzierte Sensoren, die die Aufwandmengen vorgeben.

Das als Option erhältliche, neue Bedienkonzept Dammann proControl soll den Anwender bei der Bedienung des Gerätes entlasten. Durch den Einsatz von elektrischen und pneumatischen Ventilen, die vom Jobrechner gesteuert werden, lassen sich an den Terminals verschiedene Arbeitsabläufe auswählen. Das Gerät verfügt über ein zusätzliches Terminal im Bereich des Einspülzentrums. Von hier aus, wie auch am Terminal in der Schlepperkabine, sind sämtliche Funktionen bedienbar.
Das Dammann proControl beinhaltet ein vollautomatisches Innenreinigungssystem. Der Anwender kann zwischen mehreren Reinigungsprogrammen auswählen. Diese werden durch das proControl gesteuert und laufen vollautomatisch ab. Die einzelnen Arbeitsabläufe lassen sich individuell durch den Anwender anpassen. Dadurch kann z.B. bei der Reinigung die Art der Reinigung, die Anzahl der Reinigungsintervalle und die zeitliche Abfolge nach Herstellerangaben optimal auf den Verschmutzungsgrad zugeschnitten werden. Der Anwender braucht bei der Reinigung des Pflanzenschutzgerätes die Kabine – im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen – nicht verlassen und muss sich nicht mehr durch schon behandelte Kulturen bewegen um die verschiedenen Arbeitsabläufe durchzuführen.
Dieser hohe Automatisierungsgrad des Dammann proControl soll Fehlbedienungen vorbeugen und dem Anwender bei der Bedienung des Pflanzenschutzgerätes mehr Komfort als manuell gesteuerte und überwachte Systeme bieten. Das Dammann proControl ist für Anhängespritzen sowie für die Selbstfahrerbaureihen erhältlich.

Die erfolgreiche Profi-Class Tandem-Anhängespritzen-Baureihe wird nach oben erweitert. Nach 8.000 l, 10.000 l und 12.000 l wird es nun auch eine 14.000 l Variante der zweiachsigen Anhängespritze geben. Das größere Fassvolumen in Kombination mit Arbeitsbreiten bis zu 42 Metern bietet dem Anwender, so Dammann, eine noch höhere Schlagkraft.

Quelle: Herbert Dammann GmbH (www.dammann-technik.de)

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