Im Zentrum des Konzepts steht das TWIN FORCE-Luftunterstützungssystem, das den Spritzstrahl aktiv mit Luft führt, um eine verbesserte Benetzung und tiefere Durchdringung des Pflanzenbestands – insbesondere bei dichten Kulturen oder schwierigen Witterungsbedingungen – zu erreichen. Gleichzeitig soll die kontrollierte Luftführung die Abdrift deutlich reduzieren. Nach Herstellerangaben lässt sich dadurch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um bis zu 30 % senken, ohne die Applikationsqualität zu beeinträchtigen.
Die AEON-Baureihe wird mit Tankvolumina von bis zu 7.000 l angeboten und ist damit auf hohe Schlagkraft bei langen Einsatzintervallen ausgelegt. Ergänzt wird das Luftunterstützungssystem durch das PulseSystem mit CurveControl-Technologie, das die Ausbringmenge über pulsweitenmodulierte Düsensteuerung regelt. Dadurch bleibe die Aufwandmenge auch bei wechselnden Fahrgeschwindigkeiten oder in Kurvenbereichen konstant – für eine gleichmäßige Verteilung und die Vermeidung von Über- oder Unterdosierungen.
Auch bei der Bedienung setzt Hardi auf weitgehende Automatisierung. Ein integriertes FluidBox-Display innerhalb der sogenannten WorkZone bündelt zentrale Funktionen und erleichtert Routinetätigkeiten wie Befüllung, Rührwerkssteuerung und Reinigung. Automatisierte Abläufe sollen dabei nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Betriebssicherheit erhöhen und den direkten Kontakt der Bedienperson mit Pflanzenschutzmitteln minimieren.
Für die Fahrdynamik kombiniert die Maschine eine ComfortTrack-Lenkung mit einem vollständig gefederten Fahrwerk. Dieses Zusammenspiel soll sowohl auf der Straße als auch im Feld für hohe Spurtreue und Gestängestabilität sorgen – wichtige Voraussetzungen für präzise Applikation bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten.