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Zunhammer führt neue Gülletankwagen-Baureihe PROFI-Tanker PKE ein

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Mit der Baureihe PROFI-Tanker PKE zeigte Zunhammer auf der Agritechnica 2025 neue Güllefässer für landwirtschaftliche Großbetriebe und Lohnunternehmen, die einen leistungsstarken, gezogenen Tankwagen für eine präzise Gülleausbringung suchen. Die Serie PKE wurde unter Verwendung bewährter Zunhammer-Technologien neu konzipiert.

Die neuen Zunhammer PROFI-Tanker PKE Gülletankwagen sind mit 20 oder 22 m³ Behältervolumen erhältlich.
Der Dreipunkt-Heckkraftheber der Zunhammer PROFI-Tanker PKE bietet bis zu 7 t Hubkraft.
Der RotaCut 12000 Zerkleinerer ist bei den Zunhammer PROFI-Tanker PKE Gülletankwagen mittig vor dem Tank platziert. Die beiden Drehkolbenpumpen werden getrennt hydraulisch angetrieben (ECO-DUO Vario System).
Zunhammer stattet die PROFI-Tanker PKE Gülletankwagen mit der neuen HYTRA-Achse inklusive LENA-Zwangslenkung aus.

Wie bei Zunhammer üblich, setzt der Hersteller auch beim PROFI-Tanker PKE auf einen leichten GfK-Tank. Im Vergleich zur bekannten SKE-Serie wurde der neu berechnete Tank um 80 cm auf 6,80 m verlängert; verfügbar sind die neuen Tankwagen mit 20 oder 22 m³ Fassungsvermögen. Serienmäßig verfügt der Behälter über vier Schwallwände. Um die maximale Gesamthöhe von vier Metern sicher einhalten zu können, stattet Zunhammer den Tank übrigens mit einem flach bauenden Service-Deckel mit integrierter Belüftung und Überlauf aus.

Der längere Tank sorgt in Verbindung mit der nach hinten versetzten Tandem-Achse dafür, dass trotz der für Zunhammer typischen Leichtbauweise – die 22-m³-Variante bleibt leer ohne Verteiler laut Hersteller unter der magischen 10-Tonnen-Marke – auch bei leerem Fass selbst mit schweren Verteilern im Heck des Güllewagens keine negativen Stützlasten auftreten. Anbaugeräte für die Gülleausbringung respektive direkte -einarbeitung nehmen die PKE Tankwagen im Dreipunkt-Heckkraftheber der Kategorie 4 mit neuer Kinematik auf, dessen Hubkraft Zunhammer mit bis zu 7 t angibt.

Ebenfalls zur optimierten Gewichtsverteilung – Zunhammer spricht von einer neuen Gewichtsarchitektur, die das Fass ausbalanciert – tragen die vor dem Tank angeordneten Komponenten wie RotaCut-Zerkleinerer, Pumpen und Öltank bei. Durch den jetzt neu vorne mittig platzierten RotaCut 12000 konnte Zunhammer zudem die Strömungsverhältnisse in den Gülleleitungen deutlich verbessern. Dazu zählen insbesondere die kurzen Zuleitungen zum Zerkleinerer von links, rechts oder oben, die eine Erhöhung der Sauggeschwindigkeit ermöglichen. Zudem befinden sich die beiden Drehkolbenpumpen (ECO-DUO Vario System) mit nach Herstellerangaben jeweils bis zu 6.000 l/min Förderleistung direkt unterhalb des RotaCut. Zum Verteiler im Heck gelangt die Gülle dann, wie bei Zunhammer seit einigen Jahren gewohnt, über den Fahrzeugrahmen. Die beiden Pumpen werden beim ECO-DUO Vario System getrennt hydraulisch angetrieben, so dass eine stufenlose, getrennte Mengensteuerung der linken und rechten Arbeitsbreite des Verteilers möglich ist. In Verbindung mit dem Nährstoffsensor VAN Control dual und den ISOBUS-Funktionen Rate- und Section-Control gelingt so eine äußerst präzise Gülledüngung, zumal Setpoints aus Applikationskarten durch den hydraulischen Antrieb der Drehkolbenpumpen sehr schnell umgesetzt werden.

Beim Fahrwerk der neuen Fassbaureihe setzt Zunhammer auf die ebenfalls neue, hydro-pneumatisch gefederte HYTRA-Achse inklusive der elektronischen Zwangslenkung LENA. Bei der Bereifung besteht die Wahlmöglichkeit zwischen Rädern der Dimension 800/60 R32 und 750/60 R30,5. Als Option ist die TerraCare-Reifendruckregelanlage erhältlich. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Zunhammer bei den neuen PROFI-Tanker PKE Gülletankwagen auch an einen einfachen Service gedacht hat: Alle Serviceblöcke – Hydraulikblock, Filter, Sicherungs- und Relaisbox, ISOBUS-Steuergerät, Gyroskop der LENA-Zwangslenkung sowie die Komponenten der Reifenduckregelung – sind übersichtlich und in Griffhöhe vorne links am Tankwagen angeordnet.

Quelle: ltm-KE, Bild 1: Zunhammer GmbH (www.zunhammer.de)

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