Der 204 PS starke 5-Schüttler-Mähdrescher 1470 und der 262 PS starke 6-Schüttler-Mähdrescher 1570 arbeiten mit einer konventionellen Dreschtrommel und Hordenschüttlern. Sie sind laut John Deere universell einsetzbare Maschinen, die in einer Vielzahl von Früchten hochwertige Korn- und Strohqualität liefern. Beide Maschinen verfügen über bis zu 6.800 Liter Korntankvolumen. Für beide Mähdrescher mit hydrostatischem Getriebe bietet John Deere Schneidwerke der Serie 600R mit Arbeitsbreiten von 4,30 m bis 7,60 m an. Durch den neuen längeren Schrägförderer soll das Schneidwerk über einen genügend großen Abstand zur Fahrerkabine verfügen, so dass der Fahrer aus bequemer Sitzposition heraus sowohl das Schneidwerk als auch die Erntefläche davor gut überblicken kann. Die schonende Übergabe des Erntegutes in die Maschine ist dabei, so John Deere, selbstverständlich. An Hanglagen, auf unebenen Flächen, in Lagergetreide oder bei Nachtarbeit soll die wahlweise angebotene automatische Schneidwerksführung „HeaderTrak“ für die optimale Schnitthöhe und Neigung des Schneidwerkes sorgen. Eine leistungsstarke Reversier-Einrichtung ermöglicht die rasche Beseitigung von Verstopfungen. Mit nur einem Hebel lassen sich alle hydraulischen und elektrischen Verbindungen zwischen Schneidwerk und Mähdrescher herstellen.
Die hohe Dreschleistung der Maschinen wird laut Hersteller durch den großen Umschlingungswinkel des Dreschkorbes um die wuchtige 619 mm Dreschtrommel erreicht, die für die Ernte aller gängigen Fruchtarten geeignet ist. Dabei kann die Drehzahl der Dreschtrommel wahlweise bis auf schonende 150 U/min abgesenkt werden, um ein bestmögliches Druschergebnis zu erzielen, bevor die weitere Abscheidung auf den Schüttlern und die anschließende Reinigung erfolgen. Dabei kann durch die elektrische Dreschkorbverstellung immer die optimale Leistungs- und Druschqualität erzielt werden. An steileren Lagen soll das „SlopeMaster“-Hangleistungssystem etwaige Körnerverluste vermindern.
Neu an den beiden Mähdreschermodellen 1470 und 1570 ist die automatische Zu- beziehungsweise Abschaltung des Strohhäckslers je nach Position des Strohumlenkbleches. Außerdem kann die Geschwindigkeit des wahlweise erhältlichen Spreuverteilers von der Kabine aus eingestellt werden.
Auch in Bezug auf Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen wurde, so John Deere, eine Reihe von Verbesserungen vorgenommen. So soll das weiter entwickelte Hydrauliksystem seine höhere Hubkraft deutlich schneller entfalten und höhere Haspeldrehzahlen ermöglichen. Um den Arbeitskomfort zu erhöhen, wurden laut John Deere auch Verbesserungen am Lenksystem, an der Fahrzeugelektrik und an den Schüttler- und Häckslerantrieben vorgenommen. Außerdem sollen neue Arbeitsscheinwerfer für eine bessere Ausleuchtung des Feldes zu später Stunde sorgen.
Die Fahrerkabine der beiden neuen 5- und 6-Schüttler-Mähdrescher bietet neben ausgezeichneter Rundumsicht einen luftgefederten Fahrersitz, einen Masterkontrollhebel, Monitore im Eckpfosten der Kabine und eine leistungsfähige Klimaanlage serienmäßig. Zur besseren Leistungsüberwachung der Maschine kann sich der Fahrer die Leistungsdaten auf dem zweiteiligen Kontrollmonitor nach eigenem Wunsch anzeigen lassen.
Auf der Agritechnica 2009 zeigt John Deere seine Neuheiten – darunter auch die überarbeiteten Mittelklasse-Mähdrescher 1470 und 1570 – in Halle 09, Stand H36L und Halle 13, Stand A43.