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Dewulf präsentiert dritte Generation des selbstfahrenden Siebkettenroders Kwatro

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Mit der dritten Generation des selbstfahrenden 4-Reihen-Siebkettenroders Kwatro zeigt Dewulf ein umfassendes Update, das mehr Motorleistung, vier Modell-Varianten, einen 2-teiligen Bunker, die Claas X-11-Kabine sowie die Level-X-Technologie umfasst.

Die dritte Generation des selbstfahrenden, 4-reihigen Siebkettenroders Dewulf Kwatro ist auch als Kwatro Xtreme, Kwatro Xtreme Flow mit doppeltem Easyclean und Kwatro Xtreme Flow mit Axialrollen und Easyclean erhältlich.
Die neue Claas X-11-Kabine des Dewulf Kwatro der dritten Generation umfasst einen großformatigen Touchscreen, einen ergonomisch gestalteten N-Joystick und optional einen belüfteten Ledersitz sowie einen Kühlschrank.

Für den notwendigen Leistungsbedarf des neuen Kwatro setzt Dewulf auf einen Scania-Dieselmotor vom Typ DC13 mit Abgasstufe V, der mit 405/550 kW/PS nach Herstellerangabe rund 10 % mehr Leistung als die Vorgängergeneration bietet. Eine vergrößerte Kühlanlage soll zudem auch unter extremen Witterungsbedingungen eine konstante Leistungsabgabe sicherstellen, unterstützt durch ein intelligentes Motormanagement, das den Kraftstoffverbrauch bedarfsgerecht regelt.

Um den unterschiedlichen Anforderungen in der Kartoffel- und Gemüseernte gerecht zu werden, bietet Dewulf die dritte Kwatro Generation in vier Ausführungen an. Die Varianten unterscheiden sich vor allem in ihrer Reinigungstechnik und sind auf verschiedene Reihenabstände sowie Erntebedingungen ausgelegt.
Die Basisausführung des Kwatro verfügt über drei Siebketten, ein Igelband sowie das weiterentwickelte Flexyclean-2.0-Modul. Die Reinigungseinheit kombiniert ein Dewulf zufolge patentiertes Umgehungssystem mit Axialrollen und ermöglicht eine besonders flexible Anpassung an wechselnde Rodebedingungen. Der Reinigungsgrad lässt sich stufenlos von 0 bis 100 % direkt aus der Kabine einstellen.
Für Reihenabstände von mehr als 80 cm steht der Kwatro Xtreme zur Verfügung. Auch hier kommen drei Siebketten, ein Igelband und das Flexyclean-2.0-System zum Einsatz. Durch den uneingeschränkten, durchgängigen Siebpfad verspricht die Maschine eine hohe Reinigungsleistung bei gleichzeitig schonender Produktführung. Die Arbeitsbreite beträgt 4,10 m.
Noch stärker auf maximale Anpassungsfähigkeit ausgelegt ist der Kwatro Xtreme Flow mit doppeltem Easyclean-Modul, der ebenfalls für Reihenabstände vom mehr als 80 cm entwickelt wurde. Der Siebkettenroder verzichtet auf das Igelband und setzt stattdessen auf eine dritte kurze Siebkette sowie eine zweigeteilte Reinigungseinheit mit insgesamt sieben aktiven Reinigungsrollen und neun Easyclean-Rollen. Beide Rollengruppen lassen sich unabhängig voneinander hinsichtlich Geschwindigkeit, Höhe, Öffnung und Drehrichtung einstellen. Neu ist zudem das Quick-Change-System, das einen schnellen Wechsel der Easyclean-Segmente ohne Demontage der Lager ermöglicht. Zusätzlich kann die Reinigungseinheit in einem Bereich von 0 bis 12° geneigt werden, um den Reinigungsgrad präzise an die jeweiligen Einsatzbedingungen anzupassen.
Als vierte Variante bietet Dewulf den Kwatro Xtreme Flow mit Axialrollen und Easyclean an. Diese Ausführung für Reihenabstände über 80 cm kombiniert 36 Axialrollen mit einem einzelnen Easyclean-Modul. Letzteres besteht aus zwei aktiven Reinigungsrollen und drei Easyclean-Rollen und kann ebenfalls in einem Neigungsbereich von 0 bis 12° verstellt werden. Damit richtet sich die Maschine insbesondere an Betriebe, die eine intensive, zugleich aber produktschonende Reinigung unter wechselnden Erntebedingungen benötigen.

Einen deutlichen Schritt nach vorn macht Dewulf auch beim Bunkerkonzept. Der neue zweiteilige Bunker fasst nach Unternehmensangaben bis zu 15 t beziehungsweise rund 18 m³ Erntegut und zählt damit laut Dewulf zu den größten Lösungen in diesem Marktsegment. Anders als bei herkömmlichen Systemen erfolgt die Entladung ohne Überführungsrolle und ohne Trichterpassage, um die mechanische Belastung des Ernteguts zu reduzieren. Gleichzeitig übernimmt der nachgeschaltete Ablade-Elevator mit Stabketten eine zusätzliche Siebfunktion und entfernt überschüssige Erde bereits während des Entladevorgangs.

In der neuen Claas X-11-Kabine des Dewulf Kwatro erfolgt die Bedienung über einen großformatigen Touchscreen, dessen Software speziell für die Anforderungen des Kwatro entwickelt wurde. Ergänzt wird das Konzept durch den ergonomisch gestalteten N-Joystick, der eine komfortable Handhaltung ermöglicht und alle wichtigen Funktionen innerhalb der Daumenreichweite bündelt. Optional steht eine Premium-Ausstattung mit belüftetem Ledersitz, Kühlschrank sowie zusätzlichen Komfortelementen zur Verfügung.

Beim eingangs erwähnten, optionalen Level-X-Technologiepaket, das Dewulf bereits beim Radroder Enduro eingeführt hat, git es zwei Ausführungen. „Level X Silver“ umfasst moderne Kameratechnik mit Fernanzeige, Zeitlupenfunktionen, Smartphone-Integration und Straßen-Navigation zur Verfügung. Über die Plattform IdD liefert die Variante „Level X Bronze“ zudem umfangreiche Betriebs- und Maschinendaten für die Analyse und Optimierung von Ernteprozessen.

Unverändert bleiben die charakteristischen Merkmale der Kwatro-Baureihe. Dazu zählen das frontale Rodekonzept, die 90 cm breiten Raupenlaufwerke sowie das zentrale Hinterrad, die gemeinsam für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und geringen Bodendruck sorgen. Gleichzeitig gewährleistet der durchgängige Siebpfad eine hohe Durchsatzleistung bei reduziertem Verstopfungsrisiko. Dank verschiedener Rodeaggregate kann die Maschine neben Kartoffeln auch für Industriekarotten, Zwiebeln, Chicorée-Wurzeln und weitere Wurzelgemüsearten eingesetzt werden.

Quelle: ltm-ME, Bilder: Dewulf NV (www.dewulfgroup.com)

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