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John Deere rüstet Mähdrescher T5/T6, S7 und X9 für Modelljahr 2027 auf

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Mit dem Modelljahr 2027 erweitert John Deere die Ausstattung seiner Mähdrescher-Baureihen T5/T6, S7 und X9 um zahlreiche technische Neuerungen für höhere Produktivität, verbesserte Hangtauglichkeit, zusätzliche Automatisierungsfunktionen sowie mehr Bedienkomfort.

John Deere erweitert seine Schüttlermähdrescher T5 und T6, seine Rotor-Mähdrescher S7 sowie die Hochleistungsmähdrescher X9 für MY27 um mehr Automatisierung, Hangtechnik und neue Schneidwerks- sowie Dreschsysteme.

Nach der Einführung in den S7- und X9-Baureihen hält die John Deere Predictive Ground Speed Automation (PGSA) nun auch Einzug in die Schüttlermähdrescher T5 und T6 (siehe Artikel: „John Deere stellt neue T5 und T6 Mähdrescher vor”). Das System passt die Fahrgeschwindigkeit automatisch an Bestandshöhe und Biomasse an. Grundlage hierfür sind satellitengestützte Ertragskarten sowie kamerabasierte Echtzeitdaten, die während der Ernte erfasst werden. Zusätzlich kann ein gewünschtes Durchsatzziel vorgeben werden, woraufhin der Mähdrescher die Fahrgeschwindigkeit selbstständig regelt und dabei gleichzeitig Kornqualität und Verlustniveau berücksichtigt. Laut John Deere lässt sich so die Schlagkraft insbesondere während kurzer Erntefenster deutlich erhöhen.
Für die T5- und T6-Modelle stehen zusätzlich künftig erweiterte Einstellmöglichkeiten direkt aus der Kabine zur Verfügung: Intensivreibleiste und Abscheidekorb können während des Einsatzes angepasst werden, ohne den Mähdrescher anzuhalten. Dadurch lassen sich wechselnde Erntebedingungen schneller berücksichtigen, während Stillstandszeiten reduziert werden.
Neu im Programm sind außerdem zwei Entleerschnecken: eine starre Variante mit 6,10 m Länge sowie eine klappbare Ausführung mit 7,30 m. Letztere wurde speziell für Märkte mit strengen Transportvorgaben entwickelt und eignet sich insbesondere für den Einsatz mit Schneidwerken bis 9,10 m Arbeitsbreite.

Für die Rotor-Mähdrescher der S7-Serie (siehe Artikel: „John Deere zeigt neue S7 Mähdrescher”) ist das Active Slope Adjustment (ASA) John Deere zufolge nun vollständig verfügbar. Das System nutzt die Geländedaten des StarFire-Empfängers und passt die Geschwindigkeit des aktiven Förderbands automatisch an die Seitenneigung an. Dadurch soll das Erntegut gleichmäßiger auf die Reinigung verteilt werden. Nach Angaben des Herstellers kann die Reinigungsleistung unter Hangbedingungen nahezu verdoppelt werden, ohne Einbußen bei Durchsatz oder Kornqualität hinnehmen zu müssen.
Darüber hinaus bietet John Deere die S7-Baureihe künftig mit vier unterschiedlichen Hangkonfigurationen an. Die Palette reicht vom Sidehill-Kit über ASA bis hin zu HillMaster und deckt damit ein breites Spektrum von leicht bewegtem bis stark geneigtem Gelände ab.

Bei den Hochleistungsmähdreschern der X9-Serie (siehe Artikel: „John Deere präsentiert neue X9-Mähdrescher 1000 und 1100”) erweitert John Deere das Schneidwerksprogramm um das neue HDX 50, das mit einer Arbeitsbreite von 15,20 m die Einzugsleistung deutlich erhöhen und die hohe Durchsatzkapazität der Baureihe besser ausschöpfen soll. Gleichzeitig sorge der gleichmäßigere Gutfluss für einen ruhigeren Maschinenlauf und mehr Fahrkomfort bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten.
Ebenfalls neu sind zusätzliche Dresch- und Abscheidekonfigurationen mit TRU THRESH-Körben. Das modular aufgebaute System erleichtert den Wechsel zwischen unterschiedlichen Kulturen. Korb- und Abscheideabdeckungen lassen sich dabei direkt aus der Kabine anpassen.

Ein weiterer Schritt in Richtung teilautonomer Ernte ist die neue Auto-Unload-Funktion für John Deer S7- und X9-Mähdrescher. Während des Abtankens übernimmt das System die automatische Führung von Traktor und Anhänger neben dem Mähdrescher und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Ernteguts. Eine Live-Befüllungsüberwachung liefert den Fahrenden dabei kontinuierlich Informationen über den Beladungszustand, sodass sie sich stärker auf Gutfluss und Maschinenleistung konzentrieren können.

Die John Deere Harvest Settings Automation wird im Modelljahr 2027 um zusätzliche Fruchtarten erweitert. Neu unterstützt werden Hafer, Sonnenblumen, Triticale, Roggen, Erbsen, Linsen und Reis.

Über das gesamte Mähdrescherportfolio hinweg führt John Deere die neuen Technologiepakete Select, Premium und Ultimate ein. Je nach Baureihe umfassen diese unterschiedliche Automatisierungs- und Lenkfunktionen und ermöglichen eine gezielte Anpassung an die Anforderungen des jeweiligen Betriebs.

Quelle: ltm-ME, Bild: John Deere Walldorf GmbH & Co. KG (www.deere.de)

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