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Jahrhundert-Hochwasser 2013: Mercedes-Benz Unimog im extremen Hochwassereinsatz

von und

Das Jahrhundert-Hochwasser im Sommer 2013 hat im Bereich der bayerischen Donau und der ostdeutschen Elbe und großen Nebenflüssen, sowie den benachbarten Ländern Tschechien und Österreich mit noch nie gemessenen Pegelständen die Menschen und die Natur heimgesucht. Innerhalb von Stunden wurden Wohnhäuser, Schulen, Industriebetriebe und landwirtschaftliche Anwesen von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Wohl wurden Deiche verbessert, dennoch gibt es bei der reißenden Urgewalt eines Hochwassers keinen hundertprozentigen Schutz. Die bis zu 40 Kilometer lange Scheitelwelle des Elbehochwassers hat einen noch nie gesehenen ungeheuren Druck auf die Deiche ausgeübt, der manche Deiche absacken oder brechen ließ.

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier hat für das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (abgekürzt LPBK) in Schwerin insgesamt sechs neue Unimog UHN 4000 in der Farbe des Bevölkerungsschutzes Elfenbein übernommen.
Die Watfähigkeit von 1200 mm Höhe des Unimogs macht sich hier bei einem Feuerwehreinsatz am überspülten Elbufer in Tangermünde bezahlt. Und wegen seines regulierbaren Reifendruckes ist der Unimog in der Lage, auch einen nassen Strand zu befahren.
Katastrophenbewältigung geht nicht ohne Nutzfahrzeuge, das haben die abertausenden von betroffenen Menschen erlebt, die an den Brennpunkten geholfen haben, um die Folgen des Hochwassers zu mildern, wie hier am Elbe-Damm bei Pechau.
Der Unimog kann mit seiner kompakten Ausführung vor den Deichen wenden und auf dem weichen Grund fahren, ohne den Bodendruck kritisch zu erhöhen.
Der Bagger-Aufbau des Unimog U 5000 des Sachsener Kampfmittelbeseitigungsdienstes stand bereit, um aufgeschwemmte Bomben zu neutralisieren.
Bundeswehr-Unimog wurden zahlreich zum Sandsacktransport an den durchnässten Deichnaben eingesetzt, wie hier im Umspannwerk Rothensee.

Und diese Katastrophenbewältigung geht nicht ohne Nutzfahrzeuge, das haben die abertausenden von betroffenen Menschen erlebt, die an den Brennpunkten geholfen haben, um die Folgen des Hochwassers zu mildern. Unter allen Arten von Nutzfahrzeugen ist der Unimog nach Herstellerangaben das prädestinierte und bewährte Fahrzeug für alle Hilfseinsätze. Gerade im Hochwassereinsatz zieht der Unimog seine Karten: Die Zufahrtswege zu den Deichen sind oftmals viel zu schmal für größere Lkw, besonders im Begegnungsverkehr bei überfluteten Feldwegen. Zudem verformen schwere Fahrzeuge die aufgeschwemmte Deichbasis und können diese zum Kollaps führen. Der Unimog hingegen kann mit seiner kompakten Ausführung vor den Deichen wenden und auf dem weichen Grund fahren, ohne den Bodendruck kritisch zu erhöhen.

Deswegen hat der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier nach Unternehmensangaben, erst im September 2012 für das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (abgekürzt LPBK) in Schwerin insgesamt sechs neue Unimog UHN 4000 in der Farbe des Bevölkerungsschutzes Elfenbein übernommen. Der Einsatzschwerpunkt der hochgeländegängigen Unimog U 4000 ist die Abwehr und die Bekämpfung der Auswirkungen von Sturmfluten/Sturmhochwasser und Folgen von zunehmenden Extremwetterlagen und Orkanverwüstungen, wie im Sommer 2013.

Der hochmobile Geräteträger Unimog UHN für den Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern wurde auf der Basis des hochgeländegängigen Unimog mit 3-sitziger Kabine und Pritsche mit einem Radstand von 3250 mm mit Kombination verschiedenster Anbaugeräte gebaut. Der Geräteträger ist ausgestattet mit einem hydraulischem Ladekran, Kranseilwinde und Hubseilwinde, ausfahrbaren Stützen nach vorne und nach hinten zuzüglich einer Bergstütze. Der Frontlader kann auch mit einer Staplergabel ausgestattet werden.

Der ganz entscheidende Vorteil des Unimog UHN ist nach Unternehmensangaben aber als schnelllaufende Zug- und Arbeitsmaschine über die Autobahn schnellstens den Einsatzraum zu erreichen, um dann im Einsatzgebiet in schwierigem Gelände und auf überfluteten Straßen hochgeländegängig seinen Auftrag zu erfüllen. Dabei hilft ihm seine Watfähigkeit von 1200 mm Höhe, wie sie bei den Hochwasserereignissen an Donau und Elbe oder bei Sturmfluten an Nord- oder Ostsee erforderlich ist. Und wegen seines regulierbaren Reifendruckes ist der Unimog in der Lage, auch einen nassen Strand zu befahren. Bei Havarien von Fahrzeugen mit erdkontaminierenden Flüssigkeiten (Ölunfall) lässt sich mit diesem Gerät auch eine Erstmaßnahme zum Schutz des Grundwassers einleiten und mit dem Kran lassen sich Mehrzweck- und Katatastrophen-Schutzboote auch in tieferliegende Hafenbecken heben bzw. senken.

Ihre hohe Geländetauglichkeit verdanken die Unimog der Reihe UHN übrigens unter anderem ihrem Rahmenkonzept. Eine extreme Verwindungsfähigkeit bildet eine der Voraussetzungen, dass sich ein Radfahrzeug überhaupt noch in einem Gelände fortbewegen kann, das nach Herstellerangaben bestenfalls von Kettenfahrzeugen zu bezwingen ist. Wesentliche Voraussetzung der Verwindungsfähigkeit ist die Dreipunktlagerung von Motor, Getriebe, Fahrerhaus und Aufbau. Sichtbar wird diese Spezialität im Gelände, wenn sich Aufbau oder Gerät deutlich gegenüber dem Fahrerhaus verschränken.

Quelle: Daimler AG (www.mercedes-benz.de)

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