Komplett neu entwickelt wurde für die Modelle 8.81 und 8.91 der Anbaubock: Laut Pöttinger ein robuster Dreipunkt-Schwenkbock mit serienmäßigen Dämpfungsstreben und besten Nachlaufeigenschaften, der ein Aufschaukeln des Zetters während des Einsatzes verhindert. Perfekt sind die neuen Zetter laut Pöttinger auch für den Einsatz am Hang. Die horizontale Schwenkbockführung soll eine große Aushubhöhe am Vorgewende ermöglichen und ein Unterlaufen des Zetters bei Hangfahrten unterbinden. Auch die Mittelzentrierung wurde nach Herstellerangaben optimiert: Ein um 5 Grad nach vorne geneigter und mit Buchsen gelagerter Herzbolzen soll die Verschiebekräfte minimieren und so für ein leichtgängiges, sicheres Zentrieren des Zetters sorgen.
Die bereits bei den großen, gezogenen Zetter beschrittenen neuen Wege bei den Kreiseleinheiten und -auslegern setzt Pöttinger nach eigenen Angaben auch bei den neuen HIT-Maschinen konsequent um. Sauberes Futter, beste Streuqualität und eine saubere Maschine sind laut Pöttinger die zentralen Vorteile der DynaTech-Kreiseleinheiten.
Die geschraubte Rahmenkonzeption mit einer großen Rohrrahmendimension und die breite Abstützung sollen für höchste Stabilität und lange Lebensdauer der Maschine sorgen. Die DynaTec-Kreiseleinheiten werden mit sechs Schrauben an das angrenzende Zwischensegment geflanscht. Für beste Streuqualität und perfekte Bodenanpassung sorgen laut Pöttinger der Kreiseldurchmesser von 1,30 m beim HIT 8.81 bzw. 1,42 m beim HIT 8.91 und die je fünf bzw. sechs geschwungenen Zinkenarme mit den neuen Zinken. Diese Kreiselgeometrie bietet laut Pöttinger eine Reihe von Vorteilen: Das Futter kann bei dieser Form nicht hängen bleiben und die Arme nicht wickeln oder verschmutzen. Das Futter wird wesentlich schonender aufgenommen und zwischen den Armen weniger zerschlagen. Diese schonende Aufnahme ist laut Pöttinger durch die nachlaufenden Arme bedingt, welche den Zinken „ziehen“. Als zusätzlicher, positiver Nebeneffekt sollen die Zinken ebenfalls geschont und ihre Lebensdauer damit erhöht werden. Die bewährte, geschlossene Zinkenverlustsicherung ist auch bei diesen neuen Modellen integriert. Die Zinkenträger liegen nach Herstellerangaben exakt auf dem Kreiselteller auf und sind zusätzlich mit der Nabe verschraubt. Das soll noch höhere Stabilität bei gleich bleibendem Gewicht garantieren. Der Streuwinkel lässt sich bei jedem Kreisel werkzeuglos in drei Stufen einstellen. Alle Kreisel sind mit der Bereifung 16 x 6,5-8 ausgestattet, welche laut Pöttinger dank neuer Radbügel besser vor Hängenbleiben von Futter schützt. Bei der gesamten Maschine werden die gleichen Kreiseleinheit verwendet. Der Schutz ist auch bei diesen neuen Pöttinger Zettwendern als tragendes Element der Maschine konstruiert und soll so für zusätzliche Stabilität sorgen. Die Übertragung der Antriebsleistung erfolgt über dauergeschmierte Einfach- oder Doppelgelenke. Bei den Außenkreiseln ermöglicht eine Powerkupplung das Einschwenken um 180°.
Die neuen Pöttinger Kreiselzetter HIT 8.81 und 8.91 bieten drei Grenzstreuvarianten: fix verschraubt, mechanisch zentral verstellbar oder hydraulisch zentral verstellbar. Diese Varianten sind jederzeit nachrüstbar.
Das bewährte Tastrad-System von Pöttinger soll für beste Bodenabtastung und damit optimale Schonung der Grasnarbe und sauberes Futters sorgen. Das Tastrad ist unabhängig in Längs- und Querposition verschiebbar und kann links oder rechts montiert werden. Für den Einsatz mit Tastrad gibt es ein Langloch, so dass auch mit starrem Oberlenker gefahren werden kann. Für die Sicherheit beim Straßentransport sorgt nach Herstellerangaben eine Klappe zur Transportverriegelung. Die Transporthöhe gibt Pöttinger mit 2,87 m beim HIT 8.81 und 3,26 m beim HIT 8.91 an.
Der neue Pöttinger HIT 8.91 T ist ein gezogener Zetter. Die Anhängung erfolgt über einen nach Herstellerangaben robusten Rohrbügel mit großem Lenkeinschlag. Das Fahrwerk wird im Einsatz hydraulisch über die Kreisel geklappt. Dadurch soll der Zetter eine optimale Schwerpunktlage erhalten und es kein Aufschaukeln im Einsatz erfolgen. Der Einsatz ist so laut Pöttinger auch mit kleinen Traktoren optimal möglich. Die Bedienung ist nach Herstellerangaben einfach und erfolgt über ein doppelt wirkendes Steuergerät mit Folgeschaltung. Der HIT 8.91 T ist serienmäßig mit einer 260/70-15.3 Bereifung und einer 6-Loch-Felge ausgestattet. Auf Wunsch sind eine hydraulische Grenzzetteinrichtung und ein Doppel-Tastrad verfügbar.