Die Arbeitsbreite des VOLTO 700 beziffert Claas mit 6,60 m , die des VOLTO 800 (TH) mit 7,70 m, die des VOLTO 900 (T) mit 8,70 m und die des VOLTO 1100 (T) mit 10,80 m. VOLTO 700 und 800 (TH) arbeiten mit sechs Kreiseln, VOLTO 900 (T) mit acht Kreiseln und VOLTO 1100 (T) mit zehn Kreiseln. Bei VOLTO 700, 900 (T) sowie 1100 (T) sind jeweils sechs Zinkenarme pro Kreisel montiert und der Kreiseldurchmesser beträgt 1,50 m. Beim VOLTO 800 (TH) beträgt der Kreiseldurchmesser durch sieben Zinkenarme 1,70 m. Alle neuen Modelle arbeiten mit 540 U/min – der VOLTO 1100 (T) lässt sich auch mit 1.000 U/min betreiben. Die Kreisel übernehmen von den Vorgängern das MAX-SPREAD-Konzept mit um 29,3° nachlaufend angewinkelten Zinkenarmen. Zusammen mit gleichlangen, 9,5 mm starken Zinken soll das Erntegut schichtweise aufgenommen und gleichmäßig verteilt werden. Der Streuwinkel lässt sich Claas zufolge werkzeuglos auf 12°, 16° oder 18° einstellen.
Eine zentrale Neuerung ist der von den Großflächenmodellen VOLTO 1300 und 1500 übernommene PERMALINK-HD-Antriebsstrang. Gekapselte, ölgeschmierte Kreiselgetriebe und bis zu 180° kraftschlüssig arbeitende Fingerkupplungen sollen den Wartungsaufwand verringern. Gleichzeitig wurde die Welleneingangsdrehzahl um 50 % erhöht, wodurch das Drehmoment auf den Antriebswellen sinkt.
Ein neuer, kompakter Tragrahmen rückt den Schwerpunkt der vorgestellten Claas VOLTO näher an den Traktor und reduziert den Hubkraftbedarf. Serienmäßig verfügen alle Dreipunktmodelle über den hydraulischen Kraftflusslenker CKL, der das Nachlaufverhalten verbessern, die Maschine nach Kurvenfahrten zentrieren und sie am Hang stabilisieren soll.
Für die Bedienung genügt Claas zufolge ein doppeltwirkendes Hydrauliksteuergerät, beim VOLTO 700 ein einfachwirkendes; für Zusatzausstattungen wie das hydraulische Grenzstreutuch wird ein weiteres, einfachwirkendes Steuergerät benötigt. Ein separates Terminal sei nicht erforderlich, da die Vorgewendestellung in den Klappvorgang integriert wurde. Im Transport bleiben alle Modelle nach Herstellerangaben unter 3 m Breite.
Claas unterstreicht, dass die Witterung es erfordern kann, zwischen Mähen und Schwaden zu wenden, um den Anwelkprozess zu beschleunigen – insbesondere, wenn ohne Aufbereiter gemäht wird. Hier ermögliche der Einsatz des VOLTO 1100 (T), nachträglich Einfluss auf den TS-Gehalt zu nehmen. Im 18-zu-12-Verfahren (18 m Mähen, 12 m Schwader) erlauben die abgestimmten Arbeitsbreiten laut Claas, mit dem VOLTO 1100 (T) flexibel auf Witterungsbedingungen zu reagieren.