Das sind die Innovation-Award-EuroTier-Goldmedaillen-Gewinner 2026:
PerformaNat CatiBovin – PerformaNat GmbH, Halle 11, Stand C27
Das Ergänzungsfuttermittel PerformaNat CatiBovin soll die Nutzung von Stickstoff und Calcium aus der Futterration verbessern und setzt dabei auf phytogene Wirkstoffe, die sogenannte TRP-Kanäle im Pansen gezielt aktivieren. Der Ansatz überträgt Erkenntnisse aus der Transportphysiologie in die praktische Milchviehfütterung, um eine höhere Nährstoffeffizienz ohne zusätzlichen Nährstoffeintrag und damit auch eine Verringerung von Stickstoffverlusten und Ammoniakemissionen zu realisieren.
SmartCalving – Lock GmbH SmartSolutions / smaXtec GmbH, Halle 12, Stand D58
SmartCalving verknüpft Tierüberwachung mit der automatisierten Steuerung der Stalltechnik. Erkennt die Sensorik von smaXtec eine bevorstehende Abkalbung, werden über das SBE Farmmanagementsystem definierte Maßnahmen ausgelöst. Dazu können etwa die Anpassung des Stallklimas oder die Steuerung von Curtains, Ventilatoren und Toren gehören. Nach dem Ereignis kehrt das System selbstständig in den regulären Automatikbetrieb zurück. Diese Lösung wurde zusätzlich mit dem Animal Welfare Award EuroTier 2026 ausgezeichnet.
Smarte Abferkelbucht – WEDA Dammann & Westerkamp GmbH / VetVise GmbH, Halle 17, Stand B04
Die Smarte Abferkelbucht verbindet kamerabasierte KI-Verhaltensanalyse mit der automatischen Steuerung von Stall- und Fütterungstechnik. Das System überwacht Sau und Ferkel kontinuierlich und leitet aus dem Verhalten Anpassungen etwa der Ferkelnesttemperatur oder der Futterkurve ab. Damit wird das Tierverhalten unmittelbar zur Regelgröße der Haltungsumgebung – ein Schritt von der digitalen Beobachtung zur automatisierten Stallsteuerung. Diese Lösung wurde zusätzlich mit dem Animal Welfare Award EuroTier 2026 ausgezeichnet.
Pig-Barn-Cleaner – Peter Prinzing GmbH, Halle 12, Stand D10
Der Pig-Barn-Cleaner automatisiert die Entmistung plan- und teilbefestigter Flächen in Schweinebuchten. Eine Buchtentrennwand führt die Tiere zunächst aus dem zu reinigenden Bereich. Anschließend übernimmt eine Reinigungseinheit mit Radialbesen die Fläche und sammelt den Mist in einem Behälter. Der Ablauf reduziert manuellen Arbeitsaufwand und direkten Tierkontakt während der Reinigung und ermöglicht eine regelmäßigere, buchtenindividuelle Reinigung.
Das sind die Innovation-Award-EuroTier-Silbermedaillen-Gewinner 2024:
Covamino 2.0 bypass protein – FeedValid B.V., Halle 21, Stand B33
Covamino 2.0 schützt Futterproteine vor dem mikrobiellen Abbau im Pansen und stellt sie anschließend im Dünndarm zur Verfügung. Grundlage ist eine gezielt geführte mehrphasige Maillard-Reaktion, bei der die schützende Melanoidin-Phase genutzt werden soll, ohne eine Karbonisierung mit sinkender Verdaulichkeit zu verursachen. Untersuchungen mit Raps- und Sojaprotein zeigen das Potenzial für eine höhere Versorgung mit verdaulichem Protein.
Weanex NEO – HealthTech BioActives, S.L.U., Halle 20, Stand D14
Weanex NEO setzt bei der frühen Festfutteraufnahme von Ferkeln auf natürliche Geruchssignale. Flüchtige Verbindungen aus Plazenta, Kolostrum und Sauenmilch werden dabei nachgeahmt, um die angeborene Orientierung der Ferkel an mütterlichen Signalen zu nutzen. Ergänzend verbessert Neohesperidin-Dihydrochalkon die Schmackhaftigkeit, um eine frühere Futteraufnahme und ein erleichterter Übergang von Milch- zu Festfutter zu ermöglichen.
ReproScent – Solomon Co., Ltd., Halle 15, Stand E23
ReproScent nutzt artspezifische männliche Pheromone zur nicht-invasiven Biostimulation der Fortpflanzungsachse bei Rindern, Schweinen und Ziegen. Die flüchtigen Signalstoffe werden über Diffusoren oder Sprays verabreicht und über das Vomeronasalorgan aufgenommen. Dadurch sollen natürliche hormonelle Prozesse zur Brunst- und Ovulationssteuerung angeregt werden. Der Ansatz kommt ohne direkte Hormoninjektion und ohne physischen Kontakt zu männlichen Tieren aus.
IN-FORCE S – VILOFOSS – Deutsche Vilomix Tierernährung GmbH, Halle 21, Stand H16
IN-FORCE S kombiniert stabilisiertes, laurinsäurereiches Öl der Schwarzen Soldatenfliege mit Hopfenwirkstoffen und ausgewählten ätherischen Ölen. Die Komponenten werden über eine spezielle Pulvertechnologie zu einem stabilen, dosierbaren Produkt für die Ferkelaufzucht verbunden. In-vitro-Untersuchungen zeigten eine deutliche Reduktion der Keimzahl. Erste Fütterungsversuche weisen zudem auf Verbesserungen bei Futteraufwand und Tiergesundheit hin.
FEED CHECK – Constantec Co., Ltd., Halle 12, Stand B03
FEED CHECK erweitert die automatische Futtermittelüberwachung um eine LiDAR-basierte Restmengenmessung. Die Lasertechnik erfasst die Oberfläche des Futtervorrats im Silo und ermöglicht daraus eine präzise Bestimmung des verbleibenden Volumens. Zusätzlich messen integrierte Sensoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der austauschbare Akku erreicht bei drei Messungen täglich eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren und ermöglicht damit einen wartungsarmen Betrieb.
Silver Bullet – Automatisches Klauentreibegatter – ANKAPODOL S.L., Halle 11, Stand B16
Das Silver Bullet automatisiert den Zutriebsprozess zum Klauen- oder Behandlungsstand. Mehrere Gitter und Tore werden über einen einzigen Hebel synchron gesteuert, sodass der Ablauf von einer Person bedient werden kann. Ein einseitig wirkender Hydraulikzylinder öffnet das Vereinzelungsgatter, während eine Feder es schließt. Stoppt ein Tier, kann es die Federkraft überwinden. Geräuschreduzierende Bauteile verringern zusätzlich Stress und Lärmbelastung.
MS Smart Cleaning Robot – MS Schippers GmbH, Halle 11, Stand E15
Der MS Smart Cleaning Robot verbindet drei Arbeitsschritte der Stallhygiene in einem automatisierten System: chemisches Einweichen, Waschen und Desinfizieren. Ein 3D-LiDAR-Scanner erfasst die Stallstruktur und ermöglicht die autonome Navigation ohne aufwendige Programmierung. Der 5,50 m lange Wascharm erreicht auch tiefe Buchten. Eine automatische Druckregulierung passt die Reinigungsintensität an. Künftig soll KI zusätzlich verbliebene Verschmutzungen erkennen.
Moover – Rosensteiner GmbH, Halle 11, Stand B59
Der Moover unterstützt den Eintrieb von Rindern in Klauenpflege- und Behandlungsstände mit zwei motorisch angetriebenen, umlaufenden Treibelementen. Diese führen die Tiere kontrolliert vorwärts und kehren anschließend selbstständig in ihre Ausgangsposition zurück. Der eigentliche Eintrieb wird damit erstmals aktiv mechanisch unterstützt, anstatt allein auf manuelles Treiben oder passive Hilfsmittel angewiesen zu sein. Das strukturiert den Ablauf und reduziert den Aufwand für das Bedienpersonal.
FeedCAM – Förster-Technik GmbH, Halle 13, Stand D36
FeedCAM nutzt KI-gestützte Kamera- und Infrarottechnik zur kontinuierlichen Beobachtung von Kälbern am Futtertisch. Erfasst werden unter anderem das individuelle Futteraufnahmeverhalten und Veränderungen gegenüber erwarteten Verhaltensmustern. Die Daten können für die Steuerung der Milchfütterung und zur Erkennung gesundheitlicher Auffälligkeiten genutzt werden. Damit wird die Tierbeobachtung von einer punktuellen Kontrolle zu einer kontinuierlichen, datenbasierten Entscheidungsgrundlage.
RoBooVaxx – Robotisches Impfsystem für Kühe – Obuda University, Halle 13, Stand E51
RoBooVaxx kombiniert nadelfreie Injektion mit kamerabasierter KI zur automatischen Auswahl der geeigneten Injektionsstelle bei Rindern. Nach der Identifikation über RFID bewertet das System unter anderem Verschmutzungen, Schwellungen und Verletzungen und bestimmt die geeignete Körperseite. Ein Roboterarm appliziert anschließend den Wirkstoff. Das Verfahren soll Impfungen großer Tiergruppen sicherer und reproduzierbarer machen und gleichzeitig Stress sowie Verletzungs- und Kreuzkontaminationsrisiken reduzieren.
Sveaverken Glide Flo Mistschieberoboter – SVEA (HK) Ltd., Halle 13, Stand F42
Der Sveaverken Glide Flo navigiert bei der Reinigung von Spaltenböden mithilfe eines 3D-LiDAR-Systems. Der Roboter scannt seine Umgebung und erstellt daraus eine digitale Stallkarte, sodass auf fest installierte Bodensensoren verzichtet werden kann. Da die Umgebung während jeder Fahrt erneut erfasst wird, lassen sich auch kleinere Hindernisse erkennen. Das erhöht die Flexibilität und Betriebssicherheit bei der automatisierten Reinigung von Rinderställen.
Barn Buggy – Wasserbauer GmbH, Halle 12, Stand E05
Der Barn Buggy nutzt LiDAR-Technologie zur autonomen Reinigung von Laufflächen in Rinderställen. Aus den Scan-Daten erstellt das System eine digitale Stallkarte und plant darauf aufbauend seine Fahrten. Für stark frequentierte Bereiche können Intensivreinigungen hinterlegt werden. Die Hinderniserkennung ermöglicht unterschiedliche Reaktionen – vom vorsichtigen Anfahren bis zum frühzeitigen Anhalten. Damit lässt sich das Reinigungsverhalten an verschiedene Stallbereiche anpassen.
AFS Trockenmasse-Sensor – Wasserbauer GmbH, Halle 12, Stand E05
Der AFS Trockenmasse-Sensor erweitert automatische Fütterungssysteme um eine Echtzeitkontrolle der Futterqualität. Während des Mischvorgangs wird der Trockenmassegehalt der Ration über die elektrische Leitfähigkeit ermittelt und mit dem Sollwert verglichen. Weicht dieser ab, passt das System die Wasserzugabe automatisch an. Die Fütterung reagiert damit erstmals unmittelbar auf die tatsächliche Beschaffenheit der Mischung und nicht ausschließlich auf zuvor hinterlegte Parameter.
PARAREVO – Wilhelm Kristen GmbH + Co. KG, Halle 12, Stand D68
Das PARAREVO ist ein Selbstfanggitter für Kälber, das anstelle einer klassischen Schwinge mit zwei parallel geführten Fangstangen arbeitet. Diese schließen hinter dem Kopf im Halsbereich und werden durch Federn in Offenstellung gehalten. Da der Fangmechanismus unabhängig von einem hoch liegenden Drehpunkt arbeitet, können sich auch junge Tiere leichter an das Gitter gewöhnen. Das reduziert Verdrängungen und erleichtert Fixierung, Behandlung und Tierkontrolle.
ATX AluXheat – ATX Suisse GmbH, Halle 15, Stand G19 und Halle 16, Stand B02
Das ATX AluXheat ist ein für Schweineställe entwickeltes Infrarot-Heizsystem. Ein geschlossenes Aluminiumgehäuse schützt die elektrischen Komponenten vor Feuchtigkeit, Stallgasen und mechanischen Einwirkungen und bildet zugleich eine zusätzliche Sicherheitsbarriere. Die IPX9-Zertifizierung ermöglicht die Hochdruckreinigung. Zusammen mit der energieoptimierten Infrarottechnik soll die Konstruktion Betriebssicherheit, Hygiene und Lebensdauer des Heizelements verbessern.
Strohmatic AERO Staubbindung – Schauer Agrotronic GmbH, Halle 16, Stand A04
Die Strohmatic AERO Dust Control setzt bei der Staubminderung bereits vor der Entstehung an. Das Öl wird zentral und unmittelbar vor der Einleitung des Strohs in das Fördersystem fein vernebelt. Eine Sensorik erkennt den Materialdurchlauf und aktiviert die Dosierung nur während des Einstreuens. Dadurch lassen sich Ölverbrauch und Verschmutzung von Wänden und Böden begrenzen. Gleichzeitig entfällt ein aufwendiges Leitungsnetz mit separaten Vorratsbehältern.
WEDA QEW – WEDA Dammann & Westerkamp GmbH, Halle 17, Stand B04
Der WEDA QEW erleichtert Wartung und Reinigung von Anmischbehältern in Flüssigfütterungsanlagen. Eine groß dimensionierte, druckstabile Wartungsluke auf Bodenniveau ermöglicht den direkten Zugang zum Rührwerksbereich, ohne in den Behälter einsteigen zu müssen. Das geteilte Bodenlager lässt sich seitlich entfernen, ohne die schwere Rührwelle samt Antrieb anheben zu müssen. Gleichzeitig verbessern eine optimierte Behälterform und das angepasste Rührwerk die Homogenität des Flüssigfutters.
ROVABARN SE – UKKÖ Robotics, Halle 17, Stand D45
Der ROVABARN SE verbindet einen mobilen Geflügelstall mit einem hohen Automatisierungsgrad. Das System überwacht Futter- und Wasserverbrauch und kann sich bis zu 20-mal täglich selbstständig über die Fläche bewegen. Automatische Klappwände übernehmen die Klimaregelung, während integrierte Systeme Futter und Wasser bereitstellen. Durch die häufige Standortveränderung werden Nutzung und Nährstoffeintrag auf der Fläche verteilt. Die Betriebsdaten ermöglichen zudem eine kontinuierliche Überwachung des Bestands.
SpaceKit Güllekassetten – ACO Funki A/S, Halle 15, Stand D14
Die SpaceKit Güllekassetten reduzieren die Emissionsfläche unter Spaltenböden durch ihre trichterförmige Konstruktion. Gleichzeitig verkürzt sich die Lagerdauer der Gülle im Kanal. Eine am Trichterrand angeordnete Unterflurabsaugung kann die belastete Luft gezielt einer Abluftreinigung zuführen. Dadurch lassen sich Ammoniak-, Methan- und Geruchsemissionen reduzieren. Das modulare System ist zudem für die Nachrüstung bestehender Schweineställe ausgelegt.
Lely Zeta AI calving – Lely Deutschland GmbH, Halle 13, Stand A43
Die Lely Zeta AI calving nutzt KI-gestützte Bildanalyse zur Überwachung des Abkalbevorgangs. Das System erkennt den Beginn der Geburt automatisch und informiert den Landwirt per Smartphone. Über die Analyse von Wehenabständen und zurückliegenden Kameraaufnahmen lässt sich der Verlauf besser einschätzen; bei kritischen Entwicklungen erfolgt eine weitere Meldung. Eine steuerbare LED-Beleuchtung unterstützt die Beobachtung auch bei schlechten Lichtverhältnissen.
Nedap SmartSight – Nedap N.V., Halle 11, Stand E58
Nedap SmartSight erweitert das Herdenmonitoring um KI-gestützte visuelle Tierbeobachtung. Kameradaten werden mit Informationen zu Aktivität, Wiederkauen, Fressverhalten, Leistung, Reproduktion und Umweltbedingungen verknüpft. Ein Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Erkennung von Lahmheiten. Dadurch kann die Klauenpflege stärker am tatsächlichen Zustand des einzelnen Tieres ausgerichtet werden. Die Bildanalyse wird damit zu einer zusätzlichen Datenquelle innerhalb des bestehenden Herdenmanagements.
BarnBuddy – VetVise GmbH, Halle 16, Stand D23
BarnBuddy kombiniert kamerabasierte Tierbeobachtung mit generativer KI und vorhandenen Betriebsdaten. Das System analysiert Fressverhalten, Aktivität und Tierverteilung bei Schweinen, Geflügel und Rindern und kann daraus Hinweise auf gesundheitliche oder klimatische Probleme ableiten. Ein KI-Assistent bewertet die Informationen und formuliert daraus konkrete Handlungsempfehlungen. Über die Anbindung an Stallcomputer können zudem technische Prozesse angesteuert werden.
PigTail: KI-basierte Ringelschwanz-Erkennung und digitales Herden-Monitoring in der Sortierschleuse – WEDA Dammann & Westerkamp GmbH, Halle 17, Stand B04
PigTail ergänzt Sortierschleusen um eine kamerabasierte KI-Bewertung des Schwanzstatus von Schweinen. Eine von oben aufgenommene Bildserie wird mit früheren Aufnahmen verglichen, um intakte Ringelschwänze, Anzeichen von Schwanzbeißen oder Nekrosen zu erkennen. Damit entsteht ein tierindividuelles Frühwarnsystem, das Gegenmaßnahmen bereits vor einer Ausbreitung des Schwanzbeißens ermöglichen soll. Gleichzeitig werden die Daten für die Dokumentation des Tierwohlstatus nutzbar.
CowManager Milchsensor – CowManager GmbH, Halle 11, Stand E48
Der kabellose CowManager Milchsensor erweitert konventionelle Melkstände um eine viertelindividuelle Überwachung der Eutergesundheit. Erfasst werden unter anderem Milchleitfähigkeit und -temperatur sowie Vakuum- und Milchflussdaten. Die Informationen lassen sich mit Verhaltensdaten kombinieren und per KI auswerten. Dadurch können Veränderungen früher erkannt und gezielter bewertet werden. Das nachrüstbare System verbindet damit Gesundheitsüberwachung, Melkprozess und Herdenmanagement.
SenseHub Dairy Milk Monitoring – MSD Tiergesundheit, Halle 11, Stand B10
SenseHub Dairy Milk Monitoring erfasst bei jeder Melkung Milchmenge und Qualitätsparameter wie Fett, Eiweiß, Laktose, Blut, Leitfähigkeit und Zellzahl in Echtzeit. Auffällige Zellzahlwerte können bereits rund zwei Minuten nach dem Ansetzen des Melkzeugs über ein Signal im Melkstand angezeigt werden. Die Daten werden automatisch dem einzelnen Tier zugeordnet und ausgewertet. Das nachrüstbare In-Line-System ermöglicht damit eine unmittelbare Reaktion auf Veränderungen der Milch- und Eutergesundheit.
Weyparts Zaunbausystem – Weyparts, Halle 13, Stand F53
Weyparts automatisiert den Auf- und Abbau wolfssicherer Litzenzäune mit einem ATV. Ein patentierter, bodengeführter Ausfädelarm löst die Litzen bei Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h automatisch aus den Isolatoren. Ein integrierter Pfahlauszieher übernimmt zusätzlich den Rückbau. Beide Arbeitsschritte können von einer Person und von innerhalb der eingezäunten Fläche ausgeführt werden. Dadurch sinken Arbeitszeit und körperliche Belastung beim mobilen Weidemanagement deutlich.
Bröring Electronic Egg – Bröring Technology GmbH, Halle 14, Stand C44
Das Bröring Electronic Egg macht Stoßbelastungen in Eiertransportsystemen unmittelbar sichtbar. Die Intensität der Stöße wird über verschiedenfarbige LEDs direkt am elektronischen Ei angezeigt, sodass kritische Bereiche des Förderwegs ohne zusätzlichen Rechner lokalisiert werden können. Eine optionale WLAN-Verbindung ermöglicht die Dokumentation über Smartphone, Tablet oder PC. Die einfache Diagnose soll helfen, Transportschäden gezielt zu reduzieren und die Bruchrate im Legehennenstall zu senken.