Mit dem neuen Primus 900 richtet sich Strautmann an größere Milchviehbetriebe und sieht ihn im überbetrieblichen Einsatz. Dementsprechend wurde die Futteraufnahme neu konzipiert: Die Hochleistungsfräse erreicht eine Entnahmebreite von 2,40 m und kann Strautmann zufolge Futterstöcke mit einer Höhe von bis zu 5,70 m aufnehmen. Die vergleichsweise große Arbeitsbreite soll insbesondere bei hohen Entnahmemengen für einen zügigen Futtereintrag sorgen.
Für den Antrieb sorgt ein 6-Zylinder-FPT-Motor mit nach Herstellerangabe 206/280 kW/PS. In Verbindung mit den großen Behältervolumina ist der Primus 900 damit auf die Verarbeitung entsprechend hoher Futtermengen ausgelegt.
Der Primus 900 verfügt serienmäßig über ein Drei-Achs-Fahrwerk mit 6-Rad-Lenkung und Hundegang. Damit soll sich der großvolumige Futtermischwagen auch auf beengtem Betriebsgelände und unter wechselnden Einsatzbedingungen präzise manövrieren lassen. Das hydraulische Fahrwerk ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Bodenverhältnisse. An der Vorderachse kommt ein Pendelachsbock zum Einsatz.
Bei der Bedienung greift Strautmann auf bereits aus der Primus-Baureihe bekannte Systeme zurück. Zur Ausstattung gehören die Smart Feed Cab und die Feed-Control-Steuerung. Der Primus 900 ergänzt damit die bisherige Primus-600-Generation nach oben.
Andreas Haggeney, Produktverantwortlicher und Vertriebsleiter bei Strautmann, beschreibt die Zielsetzung der Entwicklung: „Mit dem neuen Flaggschiff schließen wir eine Lücke in unserem Programm der selbstfahrenden Futtermischwagen. Gerade für große Betriebe und den überbetrieblichen Einsatz benötigen unsere Kunden Maschinen, die hohe Leistungsfähigkeit, Effizienz und komfortable Bedienung miteinander verbinden. Der Primus 900 vereint genau diese Anforderungen und bietet mit seiner leistungsstarken Fräse, der 6-Rad-Lenkung und dem hydraulischen Fahrwerk ein Gesamtpaket, das konsequent auf maximale Produktivität ausgelegt ist.“