Mit dem Tool „Chat“ wird dem Benutzer eine moderne Kommunikationsplattform zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe er relevante Informationen notieren kann. Der Betriebsleiter hat die Möglichkeit, sich mit seinen Mitarbeitern oder dem WEDA-Service via Kopplung auszutauschen. Im Austausch entsteht ein Chat, weil die Informationen eingesehen und beantwortet werden können. Die Dialoge lassen sich im Fütterungsrechner „Exzellent 4PX“ mit Datum und Uhrzeit speichern. Ergänzend zum Chat kann sich der Betreiber mit dem Instrument personalisierte oder spezialisierte Notizbücher erstellen. Über die Funktionen „Copy“ und „Paste“ ist es möglich, Verbrauchsdaten einzufügen, die bei Bedarf vom Monteur, dem Service oder den Farmmitarbeitern genutzt werden. Vor ihrem Urlaub oder für den Krankheitsfall können Servicemitarbeiter Informationen in dieser Anwendung hinterlegen. Das Wissen ist permanent abrufbar und geht nicht verloren.
Der Nutzen des Tools „Leistungsaufnahme“ liegt laut WEDA in der Optimierung von sogenannten Leistungsspitzen der Stromabnehmer. Im Alltag sieht der Landwirt auf einen Blick, welche elektrischen Geräte wann gestartet wurden und welche Leistung (in kW) abgenommen wurde. Das wiederum bildet die Grundlage zur Optimierung seiner Tagespläne, die Motoren nacheinander und nicht zeitgleich laufen zu lassen. Indem zum Beispiel der Mühlenmotor erst nach der Fütterung gestartet wird, können Kosten durch einen günstigeren Stromeinkauf gespart werden. Die Leistungsaufnahme bietet dem Benutzer die Möglichkeit, eine entsprechende Leistungsgrenze eigenhändig einzutragen (Leistungsaufnahme in kW über x Minuten). Wird diese überschritten, bekommt er über ein Fenster auf seinem Bildschirm einen entsprechenden Warnhinweis. Elektrische Geräte, die nicht standardmäßig am System Excellent 4PX angeschlossen sind (Melkmaschinen, Elevatoren oder Mühlenmotoren), können über einen speziellen Eingang in die Tabelle aufgenommen werden. Motoren und elektrische Verbraucher werden durch dieses Tool nicht gesteuert oder abgeschaltet.
Der „Wartungsplan“ gibt dem Benutzer eine komplette Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten der vorhandenen technischen Geräte und wird als Tabelle abgebildet. Stehen Wartungen an, ergeht eine Meldung. Entsprechende Wartungsaufträge stehen nach ihrer Dringlichkeit sortiert immer an oberster Stelle der WEDA-Wartungstabelle. Erst mit dem Setzen des „Erledigungshäkchens“ beginnt das Intervall des Wartungsauftrages von Neuem. Der Benutzer kann der Tabelle auf einen Blick entnehmen, wann die nächste, die letzte und die vorletzte Wartung erfolgen muss bzw. erfolgt ist. Der Landwirt kann seinen Wartungsauftrag über die freie Texteingabe selbstständig eingeben. Das Tool ermöglicht es ihm darüber hinaus, die Wartungsintervalle für seine komplette Farmtechnik einzugeben. Die Wartungsintervalle werden in Abhängigkeit zum Gerät in Tagen oder in Stunden ausgegeben. Mögliche Beispiele: „Reinigung der Melkmaschine“, „Ölstand von Kompressoren“, „Wurmkur des Hundes“.
Ein nützliches Werkzeug ist die neue Applikation „Betriebsstundenzähler“. Damit werden die wirklichen Betriebsstunden aller angeschlossenen elektrischen Verbraucher einfach, schnell und unkompliziert angezeigt. Das ist sehr nützlich für die korrekte Einhaltung der Wartungsintervalle und für das Management als Kalkulationsbasis.
Mit dem Instrument „Reziproke Fernbedienung“ kann der Benutzer von seinem Fütterungsrechner auf einen PC oder anderen Computer wie Lüftungsrechner oder Klimacontroller zugreifen. Bisher war es nur möglich, vom PC auf den Fütterungsrechner zuzugreifen. Die Bedienung von E-Mail-Programmen oder der Zugriff auf das Internet erfolgt jetzt problemlos und schnell. In Anlagen mit hohem Hygienestandard bedeutet dies einen erheblichen Zeitgewinn, fällt doch allein das häufig umständliche Prozedere des Einduschens weg. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Stallungen, die weit außerhalb der zentralen Gebäude liegen, fernzubedienen.
Mit dem Tool „Kurven plotten“ können alle vorhandenen Messwerte des Rechners frei wählbar grafisch auf der Bildschirmoberfläche dargestellt werden. Dies ermöglicht dem Benutzer, wichtige Management-Parameter seinen spezifischen Bedingungen anzupassen, zum Beispiel die Darstellung der abgegebenen Futtermenge in Abhängigkeit zu Innen- und Außentemperatur. So sieht der Landwirt auf einen Blick, dass sich die Kontinuität des Fressverhaltens bei Temperaturerhöhungen verändert. Mit Hilfe des Tools kann der Bediener das Raumklima ändern und dadurch Anpassungen vornehmen.