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Betriebsanleitungen in bis zu 34 Sprachen: Claas eröffnet neues Technical Documentation Center

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Wie bedient man einen Claas Mähdrescher, Feldhäcksler oder Traktor? Die Antworten liefern Betriebsanleitungen, die die Abteilung Technische Dokumentation erstellt. Nach umfangreichen Baumaßnahmen hat Claas nun sein neues Technical Documentation Center (TDC) in Harsewinkel eröffnet. Gesellschafter Volker Claas stellte zur Eröffnung dessen Bedeutung als wichtigen Baustein im Claas Service vor: „Guter Service bedeutet für den professionellen Lohnunternehmer oder Großlandwirt auch, dass er anhand technischer Unterlagen Maschinen schnell und effizient warten und reparieren kann. Das gleiche gilt für unsere Händler, die ihren Kunden guten Service zum fairen Preis anbieten können.“ Dass die begleitende Dokumentation ein wichtiger Faktor ist, betonte auch Geschäftsführer Konrad Siegers: „Die genaue und detaillierte Kenntnis unserer Produkte ist die Basis für den erfolgreichen Einsatz.“

Gesellschafter, Geschäftsführung und Mitarbeiter feierten die Eröffnung des neuen Claas Technical Documentation Center.

Neben neun Büros verfügt das neue Gebäude des Technical Documentation Center nach Unternehmensangaben über 2.300 Quadratmeter Werkstattfläche, auf der die 29 Mitarbeiter zeitgleich an 18 Maschinen arbeiten können. Zwei Kräne, die auf einer Bahn laufen, helfen, schwere Teile zu heben und Maschinen auf die gewünschten Plätze zu positionieren. Drei Monate dauert es, bis ein LEXION Mähdrescher so gut beschrieben ist, dass die Betriebsanleitung, das Reparaturhandbuch und der Ersatzteilkatalog druckreif sind. Da Claas fortwährend neue Maschinen und neue Technologien auf den Markt bringt, ist die Zahl an Technischen Dokumentationen entsprechend groß. „Ein wahrer Wissenspool der Claas Technik“, sagte Hans Grunwald, der für das Technical Documentation Center verantwortlich ist. Seit dem Jahr 2000 wurden zum Beispiel fast 4.000 Betriebsanleitungen, über 1.000 Anbauanleitungen und an die 500 Reparaturhandbücher erstellt. Insgesamt über 6.000 Dokumentationen in bis zu 34 Sprachen sind in den vergangenen 13 Jahren zusammengekommen.

Auch Dokumentationen, die an anderen Produktionsstätten der Claas Gruppe entstehen, zum Beispiel bei der Claas Industrietechnik in Paderborn oder im Traktorenwerk in Frankreich, gehören dazu. „Die Standards bei der Erstellung von Dokumentationen sind allerdings an allen Claas Standorten auf der Welt gleich“, betont Hans Grunwald.

Ebenso wichtig wie das Dokumentieren aktueller Technik ist es, die Vergangenheit im Blick zu haben. Das Technical Documentation Center hält Ersatzteilkataloge für Claas Maschinen der letzten 40 Jahre vor, um auch Besitzer älterer Maschinen mit Ersatzteilen versorgen zu können. 2.900.000 Positionen weisen die Stücklisten des elektronischen Ersatzteilkatalogs Parts Doc auf. Viele davon sind auch heute noch im Claas Logistics Center in Hamm der Claas Service and Parts GmbH vorrätig oder können kurzfristig beschafft werden. Konrad Siegers fasst die Bedeutung des Technical Documentation Center so zusammen: „Unser Team schafft durch die qualitativ hochwertige Dokumentation die Basis für die korrekte Wartung, Handhabung und Diagnose aller Claas Produkte weltweit.“

Quelle: CLAAS KGaA mbH (www.claas.com)

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