„Wir freuen uns über die Anerkennung unseres jahrzehntelangen Engagements und wollen unseren Beitrag zur Modernisierung der russischen Landwirtschaft weiter ausbauen“, erklärt Lothar Kriszun, Sprecher der Claas Konzernleitung.
Die Nachfrage nach effizienten Erntetechnologien ist laut Claas weiter groß. Aktuell werden in Russland nur 72 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt sind jedoch 122 Millionen Hektar für den Ackerbau geeignet.
Anfang Oktober hatte Claas in Krasnodar ein zusätzliches Werk in Betrieb genommen. Die Produktionsfläche ist nach Unternehmensangaben rund neunmal so groß wie die der bisherigen Fabrik und beträgt rund 45.000 Quadratmeter. Damit steigt das Produktionsvolumen laut Claas auf bis zu 2.500 Mähdrescher und Traktoren pro Jahr. Die technologische Exklusivität mit einer Fertigungstiefe wie im Claas Stammwerk Harsewinkel soll künftig auch Lieferungen an branchenfremde Unternehmen erlauben. Claas startete in Russland 1992 mit dem Export von Gebrauchtmaschinen und den ersten lokalen Händlern. Es folgten die Neumaschinen und die ersten russischen Mitarbeiter, die sich um Training und Service kümmerten. 2005 wurde Claas nach eigenen Angaben das erste ausländische Landtechnikunternehmen mit eigener Produktion in Russland; damals mit einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro.