Dank des neuen Lagers wird, so Claas, während der Ernte keine Zeit mehr verloren gehen. Die landesweite Belieferung mit Ersatzteilen, die im Claas Regional Center Romania vorrätig sind, dauert laut Claas maximal 24 Stunden. Teile, die aus dem Claas Parts Logistics Center in Deutschland kommen, werden nach Firmenangaben in spätestens 36 Stunden bei den rumänischen Kunden eintreffen. Außerdem soll auch die Versorgung der Servicezentren optimiert werden.
Lucian Buzdugan, Technischer Direktor der Firma TCE Trei Brazi und langjähriger Claas Kunde, hebt die Bedeutung des neuen Regional Centers hervor: „Für uns als Landwirte in einer stark landwirtschaftlich geprägten Region Rumäniens ist es wichtig, ein Ersatzteillager in der Nähe zu haben. In der Region der Großen Donau-Insel in der Nähe der Stadt Braila im Osten Rumäniens hatten wir bis vor kurzem 100 Erntemaschinen im Einsatz, davon 65 von Claas. Bis zu Beginn der Erntezeit werden wir weitere 33 hochmoderne Claas Mähdrescher bekommen. Wir wollen außerdem einige 350 PS starke Hochleistungstraktoren vom Typ Axion 950 von Claas beziehen. Wie Sie sehen, setzen wir voll auf Claas, wenn es um neue Landmaschinen geht.“
„Neben einem verbesserten Service und der Beratung der Landwirte, die auch Finanzierungslösungen umfasst, werden wir auch Schulungen anbieten“, führt Finn Petersen aus. „Moderne Technik braucht auch gut geschultes Personal, um das ganze Potenzial nutzen zu können.“
Claas hat nach eigenen Angaben das große Potenzial des rumänischen Marktes bereits vor langer Zeit erkannt: Schon in den 1960er Jahren ernteten 200 MATADOR GIGANT Mähdrescher auf den Feldern des Landes. „Doch danach war unsere Marktpräsenz vom damaligen politischen System nicht mehr erwünscht“, sagt Luigi Radu, Regionaldirektor Verkauf und Marketing. Er fügt hinzu, dass Claas als erster Landmaschinenhersteller bereits 1990, sofort nach der Grenzöffnung, wieder zurückkehrte und in diesem Jahr 22 Jahre Präsenz auf dem rumänischen Markt feiert.