Das wichtigste Signal für die Trendwende zeichne sich jedoch in der positiven Ergebnisentwicklung ab. Zum ersten Mal seit Beginn der Krise im zweiten Halbjahr 2008 kann Deutz nach eigenen Angaben wieder ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) in Höhe von 0,7 Millionen Euro vermelden und das im erfahrungsgemäß saisonal bedingt schwächsten ersten Quartal. Vor allem die durch das Maßnahmenprogramm „MOVE“ dauerhaft gesenkten Fixkosten trugen hier neben den positiven Absatz- und Umsatzentwicklungen zur deutlichen Ergebnisverbesserung bei. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum verzeichnete Deutz nach eigenen Angaben noch einen Verlust von 19,9 Millionen Euro. Nach Einmaleffekten in Höhe von 1,7 Millionen Euro ergab sich für das erste Quartal 2010 laut Deutz AG ein EBIT von -1,0 Millionen Euro.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 ist entsprechend positiv. „Für das Gesamtjahr sind wir optimistisch. Wir erwarten 2010 eine deutliche Steigerung bei Auftragseingang, Absatz und Umsatz gegenüber 2009. Hält die gute konjunkturelle Entwicklung an, gehen wir im laufenden Jahr von einem positiven EBIT und einer deutlich gestiegenen Zahl von verkauften Motoren aus“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.