Im ersten Quartal 2012 gingen bei Deutz nach Unternehmensangaben Aufträge im Wert von 390 Millionen Euro ein. Damit übertraf der Auftragseingang laut Deutz den Wert des Vorquartals (Q4 2011: 310 Mio. €) um mehr als ein Viertel und lag nur geringfügig unter dem sehr starken ersten Quartal 2011 (409 Mio. €). Dabei lagen die Bestellungen, abgesehen von Motoren für stationäre Anlagen, nach Firmanangaben in allen Anwendungsbereichen über dem Vorjahresniveau.
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres setzte der Kölner Motorenhersteller nach eigenen Angaben mit 46.461 Motoren etwa 4 Prozent weniger ab als im Vorjahreszeitraum (Q1 2011: 48.416 Motoren). Dabei konnte, so Deutz, insbesondere eine kräftige Zuwachsrate von 36 Prozent in der Region Nordamerika den konjunkturbedingten Rückgang in der Eurozone größtenteils kompensieren.
Obwohl weniger Motoren abgesetzt wurden, konnte Deutz nach eigenen Angaben den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht auf 337 Millionen Euro steigern (Q1 2011: 336 Mio. €). Ursächlich hierfür sei der zunehmende Anteil von Motoren für die neuen Emissionsstufen in Europa und Nordamerika, die deutlich komplexer und werthaltiger sind. Deutz erwartet eine Fortsetzung dieses positiven Trends in den nächsten Quartalen und Jahren.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag laut Deutz zu Jahresbeginn mit gut 10 Millionen Euro unter dem starken Vorjahreswert von 18 Millionen Euro. Das Ergebnis des ersten Quartals, eines traditionell schwächeren Quartals, ist, so Deutz, allerdings nicht repräsentativ für das Gesamtjahr. Ursächlich für den Rückgang waren nach Unternehmensangaben insbesondere umfangreiche Wartungsarbeiten an einer Transferstraße in der Fertigung, die schwächere Geschäftsentwicklung in China im ersten Quartal, Projektkosten für weitere Asienprojekte und Anlaufkosten im Rahmen der Einführung neuer Produkte. Bei weiter gesunkenen Zinsaufwendungen und Steuern wird laut Deutz das Eigenkapital gestärkt.
Dementsprechend bestätigt Deutz den Ausblick für 2012: „Wir halten an unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2012 unverändert fest. Auf Basis des stärkeren Servicegeschäfts, des zunehmenden Anteils neuer und deutlich werthaltigerer Motoren sowie des verbesserten Auftragseingangs erwarten wir einen Umsatz sowie eine EBIT-Marge auf dem Niveau des Jahres 2011. Auch die mittelfristigen Aussichten für weiteres profitables Wachstum, insbesondere in den Emerging Markets, sind positiv. Deutz ist für die Zukunft bestens gerüstet“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.
Detaillierte Informationen zum ersten Quartal 2012 der Deutz AG sind unter www.deutz.com verfügbar.