„Die weltweit sehr günstigen Rahmenbedingungen auf den Agrarmärkten, gepaart mit der positiven Resonanz der Kunden auf das Produktangebot des Unternehmens, beflügeln weiterhin unsere Ergebnisse“, sagte dazu der Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Robert W. Lane. „Fortschrittliche Produkte, die John Deere Kunden helfen, profitabler und produktiver zu arbeiten, sorgen für gute Ergebnisse und die Ausweitung unserer Präsenz auf den Märkten der Welt. Außerdem führen unsere anhaltenden Anstrengungen beim Aufbau eines grundlegend widerstandsfähigeren und erfolgreicheren Unternehmens dazu, dass die John Deere Sparten außerhalb der Landtechnik trotz der schwächeren Konjunktur in den Vereinigten Staaten weiterhin Gewinne erwirtschaften.“
Die Umsatzerlöse im weltweiten Maschinengeschäft stiegen im ersten Quartal um 19 %, wobei sich günstige Umrechnungskurse und Preiserhöhungen mit 6 % auswirkten. Die Maschinenumsätze stiegen im ersten Quartal in den Vereinigten Staaten und Kanada um 9 % und im außeramerikanischen Bereich um 37 %, wobei hier günstige Umrechnungskurse mit 11 % zum Ergebnis beitrugen.
Die John Deere Maschinensparten erzielten insgesamt im ersten Quartal einen Betriebsgewinn von 457 Millionen US-$ (270 Millionen US-$). Die Umsätze der Landmaschinen Sparte stiegen im ersten Quartal um 33 %, der Betriebsgewinn dieser Sparte erreichte 332 Millionen US-$ (137 Millionen US-$). Diese Steigerung war in erster Linie auf höhere Umsätze, größere Verkaufs- und Produktionsmengen sowie die Durchsetzung besserer Preise zurückzuführen, während höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie gestiegene Rohstoffkosten das Ergebnis schmälerten. Die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände beliefen sich am Ende des ersten Quartals auf 6,488 Milliarden US-$ (5,672 Milliarden US-$) und entsprachen damit 29 % (28 %) des Umsatzes der letzten 12 Monate.
Der Finanzdienstleistungsbereich erwirtschaftete im ersten Quartal einen Gewinn von 97,7 Millionen US-$ (88,2 Millionen US-$). Der Ergebnisanstieg war dabei in erster Linie auf ein größeres Finanzierungsportfolio, gestiegene Erträge aus der Ernteversicherung und einen niedrigeren effektiven Steuersatz zurückzuführen. Höhere Zinsaufwendungeninfolge einer höheren Fremdkapitalquote, gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken schmälerten dagegen teilweise das Ergebnis.
Aller Voraussicht nach werden die Maschinenumsätze von Deere & Company nach Firmenangaben im Geschäftsjahr 2008 um etwa 17 % bzw. im zweiten Quartal um etwa 23 % steigen. Dabei werden in beiden Zeiträumen Umrechnungskurse mit etwa 3 Prozentpunkten zu Buche schlagen. Deere & Company rechnet mit einem Gewinn von 2,2 Milliarden US-$ im laufenden Geschäftsjahr bzw. von 700-725 Millionen US-$ im zweiten Quartal.
Die guten Ergebnisse von Deere & Company beruhen zum einen auf den Maßnahmen der Gesellschaft, um nachhaltig höhere Erträge zu erzielen sowie Kunden in aller Welt zu gewinnen und zum anderen auf den positiven Entwicklungen der Weltwirtschaft. „Wir tätigen die erforderlichen Investitionen, um in allen unseren Geschäftsfeldern einen wachsenden Kundenstamm zu bedienen“, sagte Lane. „Gleichzeitig befindet sich das Unternehmen in einer sehr guten Ausgangsposition, um auch weiterhin von den bedeutenden weltweiten Entwicklungen zu profitieren, wie dem wachsenden Wohlstand, dem steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Infrastruktur sowie der zunehmenden Verwendung von Bio-Kraftstoffen.“ Aufgrund dieser bedeutenden Faktoren geht Lane davon aus, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befindet, um auch weiterhin gute Ergebnisse und einen soliden Wert für die Investoren zu bieten.