Letzten November gab Kubota die Zusammenarbeit mit Kilter bekannt (siehe Artikel: „Spot-Spray-Roboter AX-1: Kubota und Kilter kooperieren”), die jetzt auf ein neues Niveau gehoben wird. Nicht zuletzt unterstreicht Kubota mit dem Investment seinen strategischen Anspruch, Innovationen aktiv mitzugestalten. Miquel Albareda, Manager für Unternehmensentwicklung bei Kubota, bewertet die Beteiligung als klares Bekenntnis zur Förderung zukunftsweisender Agrartechnologien. Es gehe darum, Start-ups nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern sie langfristig in ein globales Innovationsökosystem einzubetten.
Damit erweitere sich das Bild der Kooperation: Sie ist nicht allein ein Vertriebsprojekt für einen vielversprechenden Feldroboter, sondern Ausdruck einer strategischen Allianz zwischen etabliertem Landtechnikhersteller und spezialisierter Robotikschmiede – mit dem erklärten Ziel, nachhaltige Unkrautbekämpfung international auf ein neues technologisches Niveau zu heben.
Der KI-gestützte Spot-Spray-Roboter Kilter AX-1 arbeitet nach Herstellerangaben mit einer Rastergenauigkeit von 6 × 6 mm und appliziere einzelne Herbizidtropfen punktgenau auf identifizierte Unkräuter. Ziel sei nicht allein die Reduktion des Mitteleinsatzes, sondern auch der Schutz angrenzender Kulturpflanzen – ein Ansatz, der Ertragssicherung und Bodengesundheit gleichermaßen adressiert. Den Ursprung nahm die Spot-Spray-Technologie bereits 2015 als Robotikprojekt innerhalb des norwegischen Innovations- und Designunternehmens Adigo Mechatronics. 2020 folgte die Ausgründung als eigenständiges Unternehmen – nach fast einem Jahrzehnt Entwicklungsarbeit steht Kilter nun an der Schwelle zur breiten Marktdurchdringung in Europa.