Strautmann habe mit dem Verkauf seine Firmen- und Beteiligungsstruktur sowie die Diversität der Unternehmensgruppe erheblich verschlankt. Der klare Focus der Unternehmensgruppe liege jetzt wieder im Maschinenbau mit den Schwerpunkten Land- und Umwelttechnik. Wolfgang Strautmann bezeichnete den Verkauf als strategische Desinvestition, welche die Möglichkeit bietet, sich voll auf die entsprechenden Kernmärkte zu konzentrieren um dort noch schneller profitabel zu wachsen.
„Durch verstärkte Wachstumsanstrengungen wollen wir den abgegebenen Gruppenumsatz in unseren Kernmärkten wieder hinzugewinnen. Durch den Verkauf wird natürlich unsere Finanzkraft beträchtlich gestärkt. Die frei gewordenen Mittel sollen für ein ehrgeiziges Investitionsprogramm mit dem Fokus Kapazitätserweiterung verwendet werden“, kommentiert Geschäftsführer Philipp Strautmann den Verkauf.
B. Strautmann & Söhne blickt nach eigenen Angaben auf ein erfolgreich abgeschlossenes Geschäftsjahr 2013/14 zurück. Die Umsatzsteigerung von gut 17 % auf über 80 Mio. Euro gelang nach Unternehmensangaben mit Marktanteilszuwächsen nicht nur im Bereich der Fütterungstechnik sondern auch im Bereich der Fahrzeugtechnik.
„Mit unseren leistungsfähigen, modernen Produkten haben wir uns vorgenommen auch in schwierigerem Marktumfeld weiter zu wachsen. Anlässlich der Messe EuroTier 2014 in Hannover stellen wir eine neue Baureihe Selbstfahrer vor, mit der wir vor allem den Markt der Erstkäufer dieser Technik fokussieren. Auch bei diesem Modell bleiben wir unserer Maxime, etwas Besonderes zu bieten, treu. Die neu Baureihe mit Namen „Sherpa“ besitzt das patentierte und 2012 mit der DLG Silbermedaille prämierte Entnahmesystem „fast-cut“ mit Schneidschild. Mit unseren gut ausgebildeten Vertriebspartnern im In- und Ausland werden wir die sich bietenden Chancen offensiv ergreifen“, kommentiert Marketingleiter Felix Rademacher den Verkauf.