Die Investitionssumme, die nach Firmenangaben voraussichtlich 20 Millionen Euro übersteigen wird, greift einer Verdoppelung der Geschäftstätigkeit von Sulky auf internationaler Ebene vor. Vertrauensvoll in die Zukunft blickend, visiert Julien Burel mittelfristig einen Exportanteil von 50% am Gesamtumsatz an. Dabei geht es darum, sich den Herausforderungen dieses Jahrhunderts zu stellen: Ernährung der Weltbevölkerung, Umweltschutz und Energieproduktion.
Diese Herausforderungen konkretisieren sich bereits durch produktivere Maschinen, deren Herstellungsprozess in der Regel aufwendiger ist. So werden beispielsweise in der neuen Farbgebungsanlage, die laut Sulky allein ein Investitionsvolumen von 3,5 Millionen Euro hat, wasserlösliche Produkte verwendet werden, die per Kataphorese aufgetragen werden. Mit der Kataphorese-Technologie wird ein tadelloser Korrosionsschutz in allen Klimazonen der Erde erreicht.
Auf dem werksnahen Versuchsgut Epine wird Sulky sein Schulungs-, Ausstellungs- und Forschungszentrum ausbauen. Die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Werk ist für Mitte 2011 geplant, zeitgleich mit dem 75. Jahrestag der Unternehmensgründung.