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Las Vegas: Kubota zeigt auf der CES 2026 autonome und digitale Lösungen

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Kubota fokussierte sich auf der CES 2026 (6. bis 9. Januar, Las Vegas) auf autonome Systeme, flexible Robotik und digitale Entscheidungsunterstützung, um auf den zunehmenden Fachkräfte- und Nachfolgemangel, steigende Effizienzanforderungen sowie den wachsenden globalen Nahrungsmittelbedarf zu reagieren.

Das neue Plattform-Roboterkonzept Transformer (Kubota Versatile Platform Robot, KVPR) soll mehrere Maschinenfunktionen in einer einzigen Plattform vereinen, um flexibel auf verschiedene Arbeitsbereiche und saisonale Anforderungen reagieren zu können.
Zusammen mit dem KI-Spezialisten Agtonomy hat Kubota ein System entwickelt, das Sensorik, künstliche Intelligenz sowie autonome Fahrfunktionen kombiniert und in den Kubota M5 Narrow integriert wurde.

Das neue Plattform-Roboterkonzept „Transformer“ (Kubota Versatile Platform Robot, KVPR) ist variabel in seiner Breite und Beweglichkeit und lässt sich an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen. Ziel ist es, mehrere Maschinenfunktionen in einer einzigen Plattform zu vereinen und so flexibel auf verschiedene Arbeitsbereiche und saisonale Anforderungen reagieren zu können.

Im ausgestellten Kubota M5 Narrow Diesel-Spezialtraktor kommt eine integrierte autonome Lösung für Spezialkulturen zum Einsatz kommt. Das gemeinsam mit dem KI-Spezialisten Agtonomy entwickelte System kombiniert Sensorik, künstliche Intelligenz und autonome Fahrfunktionen. Der 106-PS-Traktor ist für wiederkehrende Arbeiten in Sonderkulturen ausgelegt und kann wahlweise autonom oder konventionell betrieben werden.

Darüber hinaus präsentierte Kubota ein Digital-Twin-System zur Echtzeiterfassung von Betriebs- und Felddaten. Die Lösung reicht von der Analyse einzelner Pflanzenentwicklungsstadien bis zur Gesamtübersicht landwirtschaftlicher Betriebe. Die gewonnenen Daten sollen eine belastbare Grundlage für Planung, Maschineneinsatz und Ressourcenmanagement bieten.

„Große Herausforderungen lassen sich nicht allein mit immer größeren Maschinen lösen“, erläutert Todd Stucke, General Manager der Agri Solutions Headquarters von Kubota Japan und Präsident von Kubota North America. „Entscheidend sind intelligente Lösungen, die Arbeit vereinfachen und sich konsequent an den Bedürfnissen der Anwender orientieren.“
Kubota setze bei der Entwicklung bewusst auf Wahlfreiheit: Maschinen sollen sowohl vom Sitz aus als auch digital gesteuert werden können – ohne Kompromisse bei Leistung oder Bedienkomfort.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz spiele eine zentrale Rolle. Brett McMickell, Chief Technology Officer von Kubota North America, betont: „Physische KI verändert die Art, wie Entscheidungen getroffen werden. Funktionen wie Hinderniserkennung, Echtzeit-Analyse und intelligente Assistenzsysteme werden künftig Arbeitsabläufe und Effizienz maßgeblich unterstützen.“

Und das funktioniere auch bereits in der Praxis. Das zeige das Beispiel von Treasury Wine Estates. Der internationale Weinproduzent nutzt den Kubota M5 Narrow Traktor bei Schnitt- und Laubarbeiten. „Der Traktor übernimmt Routinearbeiten autonom über ganze Reihen hinweg“, erläuterte Marc Di Pietra, Regional Service Maintenance Manager. „Das reduziert Nacharbeit, steigert die Effizienz und entlastet unser Team.“

Quelle: ltm-ME, Bilder: Kubota (Deutschland) GmbH (www.kubota-eu.com)

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