PRISMA PVT RBT basiert auf einem Fullblack-Doppelglas-Solarmodul. Wie das 2025 von TWL-Technologie auf dem Markt eingeführte Modell PRISMA PVT RBX hat auch der neue Kollektor einen Rollbond-Wärmetauscher auf der Rückseite. Bei dieser Technologie werden Aluminiumbleche durch einen Walzprozess miteinander verbunden. Das KI-optimierte Kanalsystem zwischen den Blechen soll für einen optimalen Wärmetransport sorgen.
Während TWL-Technologie die RBX-Variante für den Betrieb mit Solewärmepumpen konzipiert hat, wurde der neue Kollektor für höhere Temperaturniveaus entwickelt. Durch die Dämmung mit Vakuum-Paneelen erreicht PRISMA PVT RBT nach Herstellerangaben im Sommer Temperaturen von circa 60 bis 65 Grad Celsius, die man direkt nutzen kann, zum Beispiel für die Warmwasserversorgung von Gebäuden. Der Kollektor lässt sich laut TWL-Technologie in Pufferspeicher von fossilen oder Biomassekesseln einbinden oder als Wärmesenke in einem Schwimmbad installieren.
Außerdem hat TWL-Technologie bei dem neuen Kollektor Panzerschläuche mit Schnellverbindern integriert. Mit den Schläuchen kann man die Kollektoren laut Hersteller parallel in einen kalten Rücklaufstrang und einen warmen Vorlaufstrang einbinden, was für eine gleichmäßige Durchströmung der Kollektoren sorgt und Feldverluste minimiert. Es können laut TWL-Technologie Stränge von 25 Kollektoren gebildet werden, was die Hydraulikanbindung größerer Modulfelder vereinfacht und den Montageaufwand reduziert.
Der neue Kollektor wird derzeit am Institut für Solarenergieforschung in Hameln getestet. Die Markteinführung ist für August dieses Jahres geplant.
Die TWL-Technologie GmbH stellt ihre PVT-Kollektoren vom 23. bis zum 25. Juni auf der Fachmesse für die Solarwirtschaft Intersolar Europe in München vor. Interessierte finden das Unternehmen auf dem Messegelände in München in Halle A2, Standnummer 115.