Die Optimierung des Preises basiert laut Weltec Biopower auf verschiedenen Optionen, die der Anlagenbetreiber hat: Allein durch eine Direktvermarktung des produzierten Stroms innerhalb des Marktprämien-Modells kann ein Preisaufschlag erzielt werden. Darüber hinaus ergibt sich durch die Vernetzung der Anlagen die Möglichkeit, den produzierten oder zurückgehaltenen Strom als Flexibilitätsreserve auf dem Regelenergiemarkt zu attraktiven Preisen anzubieten.
Unter dem Strich werden landwirtschaftliche Weltec-Anlagen nach Firmenangaben noch effizienter und speisen den Strom zu höheren Preisen ins Netz ein. Bei gleichbleibendem Substrate-Einsatz sollen die Landwirte somit höhere Erlöse erzielen. Mit der Integration in den „Next Pool“ erhalten die Betreiber ein jährliches Bereitstellungsentgelt. Auch bei vorübergehender Abschaltung der Anlage ist laut Weltec eine vollständige Kompensation der entgangenen Einspeisevergütung fällig, sodass keine finanziellen Einbußen entstehen.
Im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Wasser ist der in Biogasanlagen erzeugte Strom unabhängig von den äußeren Bedingungen verfügbar und kann zudem die erzeugte Energie speichern. Damit eignen sich Biogasanlagen besonders gut für den virtuellen Kraftwerkeverbund.