Mit den drei Produktionsstandorten von Dokka Fasteners und Cardinal Fastener in Norwegen (1) sowie den USA (2) ist die Würth-Gruppe nach eigenen Angaben in kurzer Zeit zum führenden Hersteller in der Warmumformung für großkalibrige Schrauben geworden. Während Dokka Fasteners mit hohem Automatisierungsgrad auf die Volumenprodukte der rasant wachsenden Windkraftbranche ausgelegt ist, wird die neu erworbene Gesellschaft Cardinal Fastener für die flexible Abrundung des Segments mit kleinen und mittleren Größen eingesetzt.
„Die Windkraft ist für die Würth-Gruppe ein wichtiger Zukunftsbereich. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 unseren Umsatz im Bereich Windkraft zu verdoppeln und bis zum Jahr 2020 auf mindestens 500 Mio. Euro Umsatz pro Jahr auszubauen“, so Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. „Der Kauf von Cardinal Fastener wird dazu beitragen und unsere Kompetenz in der Branche unterstreichen.“
Neben der Versorgung von Produzenten, Montage- sowie Wartungsunternehmen von Windkraftanlagen stehen laut Würth die technische Beratung und der Service im Mittelpunkt der Windkraftstrategie des Unternehmens. Darüber hinaus sind nach Firmanangaben weitere Unternehmen der Würth-Gruppe im Geschäftsbereich Würth Industrie in allen relevanten Märkten der Welt mit spezialisierten Divisionen „Erneuerbare Energien“ in der Belieferung von Fertigungslinien und Baustellen mit Verbindungselementen, Werkzeugen sowie Hilfs- und Betriebsstoffen tätig.
Cardinal Fasteners wird als eigenständiges Tochterunternehmen der Würth Group of North America weitergeführt. Wie in den bereits bestehenden Betrieben wird laut Würth in dem Unternehmen in starkem Maße in die Qualitätssicherung investiert, um das Motto der Würth Industrie „Wir verkaufen Sicherheit“ in der Windkraft durchgängig zu gewährleisten.